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An-nyeong-ha-se-yo*,

dieser Newsletter kommt kurz und knackig wie ein Uppercut. Die Themen: 

  1. Sneak Preview 026: Ein Gast mit dem man sich Messen sollte
     
  2. Eine Sammlung an NICHT skalierenden Growth Hacks!
     
  3. Ein kritischer Tool-Tipp! Goodbye KPKP Service Service?

Die Auflösung für die Begrüßung gibt es wie immer am Ende.
Viel Spaß beim Lesen und Hören.

Jacob

1) Sneak Preview KPKP 026 – ein Zahlen-Jongleur

In der Mitte: Kai Grolik

Build, Measure, Learn – dieses Lean-Startup-Mantra solltest du mittlerweile kennen. Aber wenn wir ehrlich sind, haben es die meisten nicht so mit dem „Messen“. Für unsere aktuelle Folge haben wir uns Inspiration und Ermutigung eingeladen – und zwar in Person von Kai Grolik. Kai ist "Mobile Product Owner" bei Holidu, eine Meta-Suchmaschine für Ferienhäuser. Und bei Holidu wird gemessen, was das Zeug hält. 

Kai erzählt uns von den Metriken, die sie nutzen. Außerdem wie man Testings und Messungen aufsetzt und daraus lernt und warum er mit den Jahren immer demütiger als Product Owner geworden ist. Denn eins ist sicher: Nix ist sicher. Bis man es gemessen hat. Und selbst dann sollte man noch seine Nutzer*innnen nach dem "Warum" fragen. 

Ich bin übrigens ein großer Fan dieses Hypothesenbasierten Arbeitens, weil es am Ende einfach entspannt, wenn sich alle eingestehen, dass es keiner besser weiß. Und das gemeinsame Hypothesen überlegen, priorisieren und abtesten, macht einfach Spaß. Danke an Kai fürs Inspirieren. 

Noch zwei spannende Links zum Hypothesenbasierten Arbeiten:

2) Eine Sammlung an NICHT skalierenden Growth Hacks!

Das skaliert nicht – und das ist gut so! 

Ich hab mich sehr gefreut, als ich auf Producthunt diese Seite mit einer Sammlung von "manuellen" Growth Hacking Tipps gefunden habe.

Denn kein MVP/Produkt vermarktet sich von alleine und selbst die  „Großen“ haben am Anfang an jeder Tür geklopft und jeden Kunden persönlich begrüßt und betüdelt. Ein Haufen Arbeit, der sich lohnen kann.  

Also: Wer den ersten Wachstumsschritt mit seinem Produkt machen will, muss wohl auf die Zähne beißen und auch mal Sachen machen, die nicht skalieren (erzählt das aber nicht den Investoren ;-). 

Hier ein paar der spektakulären Growth Hacks:

Tinder
"Reached 15000 early users by going on a road trip to college sororities and fraternities"

Airbnb
"Rented a $5,000 camera and went door to door, taking professional pictures of as many New York listings as possible"

Shazam
"Employees went to Entertainment UK stores, took CDs from the shelf and entered metadata into a computer to build up a digital database"

Stripe
"When anyone agreed to try Stripe, Patrick Collison and his brother would say 'Right then, give me your laptop' and set them up on the spot"

Doordash
"To validate the idea, spent an afternoon creating a landing page with online PDF menus with our cell phone numbers and personally delivered the meals"

Alle Hacks mit weiterführenden Links zu Quellen: https://dothingsthatdontscale.com/

3) Ein kritischer Tool-Tipp

Unser Hörer Leif machte uns auf diesen Artikel bei T3N aufmerksam (thx): "Gegen den Tool-Wahnsinn: Warum Apps uns nicht produktiver machen"

Das grundsätzliche Problem der Apps und Tools liegt darin, dass sie davon leben, Aufgaben in kleine Schritte herunterzubrechen. Und kleine Schritte können sich eben auch ganz gut im Kreis drehen.

Der Computerwissenschaftler Cal Newport hat dieses Problem der kleine Schritte einmal heruntergebrochen. Seine Lösung (und auch sein Buch darüber) heißt „Deep Work“. Was bei Cal Newport herauskam, ist ungefähr das Gegenteil von dem, was Apps anbieten.


In der Folge KPKP 015 „Produktiver arbeiten ...“  haben wir das Thema "Deep Work" auch schon angesprochen. Im T3N-Artikel selbst kommt zumindest die bekannte Eisenhower-Methode gut weg, die wir auch mögen. Auf der anderen Seite hab ich mich im Artikel schon auch ertappt gefühlt.

Naja, vielleicht machen wir auch mal eine Liste der Tools, die wir nicht mehr einsetzen :-)
Aber KPKP Service Service wird es auf jeden Fall weiter geben – ob mit Tools oder kritischen Links zu Tools. 

Was meint du? Machen dich die Tool(tipps) produktiver?

Finale – Send to a friend

Hat dir der Newsletter gefallen oder geholfen?

Dann leite den Newsletter doch bitte an drei Menschen, denen er auch gefallen könnte. Warum drei? Drei ist halt meine Lieblingszahl (Gut für dich, dass es nicht 108 ist) und aller guten Dinge sind drei. Danke Dir! 

Feedback wie immer gerne per Mail an kpkp.podcast@gmail.com oder Twitter.

Wir hören uns am 1. Dezember, bis dann

Jacob

*An-nyeong-ha-se-yo bedeutet "Hallo" auf Koreanisch. Von der Sprache beherrsche ich zumindest paar Wörter wie Zählkommandos, Körperstellen, medizinische Druckpunkte, Tritte und Schläge wie den Uppercut auf Koreanisch "Ha Kwon" :-)

Hat aber alles nix mit Produktentwicklung oder digitalem Dings und Bums zu tun, sondern mit meinem Hobby: der koreanischen Kampfkunst "Hapkido". Bei uns in Darmstadt ist zufällig das Weltzentrum(!!!) des "Shinson Hapkido"-Stils. Mit dem wohl einzigen Kampfkunst-Großmeister weltweit, der auch Anfänger – also Weißgürtel – trainiert. Ich kann es nur empfehlen. Definitiv ein Erlebnis bei jemandem zu lernen, der 55 Jahre(!) Vollzeit-Erfahrung hat. 

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