Copy
Liebe Mitglieder der Jungen Union, liebe Freunde
 
mit dem ersten Newsletter im Jahr 2018 möchten wir euch einen kleinen Einblick verschaffen, was wir als JU die letzten Wochen und Monate zusammen erlebt und erarbeitet haben.
 
Wir wünschen besinnliche Kar- und Ostertage.
 
Ihre/Eure Junge Union Velbert


 
Themen im Überblick
  • Junge Union Velbert 2018
  • Politischer Abend mit NRWs Innenminister Herbert Reul
  • Wer sind wir - Vorstellung Fabian Gerold
  • Bundespressefahrt Berlin
  • Termine
Junge Union Velbert 2018
Liebe Leserin, lieber Leser,

In diesem Jahr möchten wir uns als Junge Union erstmals wirkliche inhaltliche Schwerpunkte setzten und uns besonders für die Anliegen der jungen Velberter Bürgerinnen und Bürger einsetzten.
Aus unserer Vorstandssitzung sind zwei Ideen entstanden, die dann in Kleingruppen zu konkreten Anliegen und Fragen formuliert wurden.

Die erste Idee beschäftigt sich mit dem Stadtjugendring. Uns, als Junge Union ist es wichtig, in Velbert ein gutes Angebot für Kinder- und Jugendliche anzubieten. Dafür ist die Jugendarbeit im Ehrenamt unerlässlich. Koordiniert wird diese vom Stadtjugendring, der dafür ausreichend finanzielle Mittel braucht. Insbesondere mit Abschluss der Bauarbeiten an der A44 und der Fertigstellung von zahlreichen Neubaugebieten, ist mit einem Anstieg des Zuzuges von jungen Familien zu rechnen. Um auch diese von der Jugendarbeit ihrer neuen Heimatstadt überzeugen zu können, ist eine adäquate finanzielle Ausstattung des Stadtjugendrings unerlässlich. Wir würden daher gerne wissen, welches Budget dem Stadtjugendring jährlich zur Verfügung steht, wann dieses das letzte Mal erhöht wurde, wie hoch der Zuschuss in anderen vergleichbaren Städten ist und für wie viele Kinder welche konkreten Angebote pro Jahr zu Verfügung gestellt werden. Aus diesen Antworten lässt sich anschließend ableiten, inwiefern hier eine Anpassung nötig wäre.

Das zweite Thema, welches wir aufgreifen möchten, ist der Sport, besonders für junge Menschen. Heute leiden immer mehr Kinder und Jugendliche unter Bewegungsmangel. Bewegung im Kindesalter ist nicht nur wichtig für die körperliche Entwicklung, sondern hilft auch bei der sozialen Integration. Sport steht für Teamgeist, Toleranz und Fairness. Zusammen mit den Velberter Sportvereinen, der Stadt Velbert und anderen Partnern, möchten wir, dass die Erstklässler der Velberter Grundschulen einen Sportgutschein erhalten, mit dem sie ein Jahr kostenlos Mitglied in einem Verein sein können. Wir möchten den Kindern einen flächendeckenden Zugang zum Sportverein ermöglichen und dadurch nachhaltige positive körperliche, soziale und emotionale Entwicklungen erreichen. Hier gilt es zu prüfen, wie hoch die Kosten für die Umsetzung einer solchen Idee sind und wie eine Verteilung und Abrechnung der Gutscheine über die Stadt stattfinden kann.

Wir werden uns in den nächsten Wochen mit den jeweiligen CDU-Fachpolitikern im Velberter Stadtrat für eine Erörterung der beiden Themen treffen und mit ihnen zusammen daran arbeiten, dass unsere Ideen umgesetzt werden können.
Politischer Abend mit Innenminister Herbert Reul
Am Abend des 26.01.2018 hatte die Bürgerstube in Velbert einen prominenten Gast. Im Rahmen des dritten politischen Abends der Jungen Union Kreis Mettmann konnten wir NRW-Innenminister Herbert Reul in unserer Heimatstadt Velbert begrüßen.

Die exklusive Veranstaltung für JU-Mitglieder gab den rund 30 politik- interessierten jungen Menschen die Möglichkeit in einer kleinen Runde die für sie aktuellen Themen anzusprechen und auch zuweilen kritisch zu hinterfragen.
 
In seiner kurzen Einleitungsrede bekamen wir einen Einblick in die sicherheitspolitische Denkweise des Ministers sowie in seine Planungen für die nächsten Jahre, bevor Herbert Reul uns ermunterte ihn mehr als 1 1/2 Stunden mit Fragen zu löchern und Probleme anzusprechen.

Der wohl am heißesten diskutierte Punkt war die Ausrüstung der Polizisten im Dienst, respektive die sogenannten Bodycams und ihr Einsatz in NRW.
Wenige Tage zuvor hatte der Minister eine aktuell laufende Testphase der kleinen, an den Uniformen der Polizisten befestigten Kameras vorzeitig abgebrochen, da sie sich aus gleich mehreren Gründen als ungeeignet erwiesen. Er beleuchtete die Hintergründe für diese Entscheidung gut nachvollziehbar und versicherte moderne, leichtere und stabilere Geräte anzuschaffen.

Auch auf persönlichere Fragen, beispielsweise, wie sich sein Leben durch den Amtsantritt verändert habe, antwortete Herr Reul bereitwillig und erzählte die ein oder andere interessante Anekdote. 
Spätestens am Ende der Veranstaltung waren wir uns im Klaren darüber, den Abend am sichersten Ort in Velbert verbracht zu haben. Vor der Bürgerstube sicherte die Velberter Polizei den gesamten Vorplatz, während im Restaurant ein halbes Dutzend Beamte die Tür und Gänge bewachten. 

Wir haben Herbert Reul als einen sehr kompetenten und offenen Menschen wahrgenommen, der sowohl die Belange der Bürger als auch die Geschehnisse im Land ernst nimmt und souverän reagiert.

Zum Abschluss dankten der Kreisvorsitzende Sebastian Köpp und sein Stellvertreter Nico Schmidt dem Minister für seine Zeit und Mühe und ließen es sich nicht nehmen noch eine kleine Aufmerksamkeit zu verschenken. Wir hoffen, dass Herbert Reul die lokale Spezialität „Velberter Schrott“ auf seiner Rückfahrt genießen konnte und weiterhin gestärkt die Zukunft der NRW-Koalition mitgestalten kann.
Wer sind wir
In dieser Kategorie stellen sich regelmäßig die Mitglieder der Jungen Union Velbert vor.
 
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Parteifreunde,

in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich vorzustellen und ein paar Worte an Sie zu richten. Zuerst bedanke ich mich für das Vertrauen der Mitglieder, mich als Beisitzer des neuen Vorstandes der Jungen Union Velbert zu wählen und freue mich sehr, zukünftig bei euch aktiv mitwirken zu dürfen. Ich bin sehr gespannt, wie wir gemeinsam die Velberter Politik gestalten können.

Mein Name ist Fabian Gerold, ich bin 23 Jahre alt und in Velbert aufgewachsen. Vor der Absolvierung meines Abiturs wurde schrittweise mein Interesse an der Politik durch das CDU-Jugendnachwuchsprojekt ComMit geweckt bis ich schließlich im Jahr 2013 Mitglied der Jungen Union Velbert geworden bin. Durch mein Studium der Europawissenschaften und weiteren praktischen Tätigkeiten habe ich bereits einige Erfahrungen in der europäischen Politik sammeln dürfen. Diesen Monat habe ich einen Masterstudiengang in Wirtschaftswissenschaften in Brüssel begonnen. Auch wenn ich nun die meiste Zeit in Brüssel verbringe, ist es für mich sehr spannend, durch meine Tätigkeit bei der JU, einen Eindruck von der Lokalpolitik gewinnen zu können.

„Politik? Ändern kann man doch eh nichts.“
In zahlreichen Gesprächen zur politischen Lage in Deutschland, insbesondere auch beim Wahlkampf in der Velberter Innenstadt oder einfach bei einer lockeren Unterhaltung mit Freunden fällt mir des Öfteren ein ganz bestimmter Satz auf: „Warum tust du dir das an? Die Politik betrifft mich doch gar nicht; ich kann doch eh nichts ändern!“. Diese gleichgültige Haltung stimmt mich immer wieder nachdenklich.
Wir leben in einer Zeit, die von Abspaltung, vom Gegeneinander statt dem Miteinander, Euroskepsis und Misstrauen geprägt ist. Dies sind direkte Symptome der Politikverdrossenheit oder auch der Politikmüdigkeit, da sich die Gesellschaft von der traditionellen Politik abwendet. Das Schiff der Politik, welches jahrelang auf seichtem Gewässer friedlich dahinschipperte, scheint in einen Sturm zu geraten. Nach Trump, Neigel Farage und Marine Le Pen auf der internationalen Bühne, ist die AfD seit dem 24. September 2017 durch eine aufgebauschte und angstschürende Populismusdebatte im Deutschen Bundestag zu einer festen Größe herangewachsen – die erste rechtspopulistische und antisemitische Partei im Bundestag seit dem Zweiten Weltkrieg. Wenn mir mein Großvater erzählt, wie die SS-Soldaten zu ihrer Zeit durch die Straßen marschiert sind, wird mir sehr schnell bewusst, welches Glück die folgenden Generationen gehabt haben müssen, in Frieden, ohne Krieg und Unterdrückung aufwachsen zu können. Neben den vielen Krisen wird oft vergessen, dass das europäische Projekt mit der Gründung der Europäischen Union bis heute einen wesentlichen Anteil am Leben in Frieden hat.

Direkter Dialog und Engagement
Als Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen in der deutschen Politik, muss es in unserem Interesse sein, eine Kehrtwende einzuleiten und zu einem Umdenken beizutragen. Doch wo fängt man dabei an?
Meiner Ansicht nach ist insbesondere die junge Generation von großer Wichtigkeit, um sich für die Werte und Freiheiten einzusetzen, die wir hier in Deutschland haben und die uns beinahe als selbstverständlich erscheinen. Diese Freiheiten bspw. die Meinungs- und Pressenfreiheit sind in anderen Ländern nicht selbstverständlich. Doch sind sie in Deutschland wesentlicher Bestandteil, ja gar ein Fundament der Demokratie. In zahlreichen Ländern der europäischen Nachbarschaft werden systemkritische Meinungen und erhobene Stimmen bestraft und reaktionär unterdrückt.          
Jeder steht in der Pflicht sich eine politische Meinung zu bilden und sich einen kleinen Augenblick Zeit zu nehmen, um sich einen politischen Überblick zu verschaffen. Was passiert zurzeit in der Welt? Was ist die Energiewende? Welche Ansichten vertritt die AfD?
Es reicht nicht aus, einzeilige Überschriften auf Facebook zu überfliegen und diese als vermeintlich stichhaltige Argumente in der Kommentarleiste einzubetten. Vielmehr ist der direkte Dialog mit den Menschen entscheidend. Die junge Generation tendiert dazu, die sozialen Netzwerke als Wahlurne zu nutzen und den Gang zur letzteren an einem Wahlsonntag zu vernachlässigen.

Was zählt meine Stimme?
Die Demokratie gibt uns die einzigartige Möglichkeit direkt Einfluss auf die Politik zu nehmen. Jeder ist von der Politik betroffen und jeder kann dieser eine gewissen Richtung vorgeben. Man kann viel verändern oder lediglich altbewährte Methoden stärken. Die Jugend sollte daher ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und diese nicht anderen überlassen. In Großbritannien hat es die junge Generation leider versäumt über ihre Zukunft zu entschieden. Statistiken zufolge haben sich 64% der 18 - 24-jährigen Briten nicht am Brexit-Votum beteiligt. Zum Vergleich: 83% der Briten, die 65 oder älter sind, haben ihre Stimme abgegeben. Schließlich hat die ältere Generation mit dem Brexit über die Zukunft der jungen Generation entschieden. Also, jede Stimme zählt.  
Politik bedeutet nicht unbedingt, trockene Gesetzestexte zu lesen, sondern beginnt schon mit der Frage „Was würde ich in meiner Heimatstadt verändern?“. Die JU Velbert ist das beste Beispiel dafür, dass politisches Engagement Spaß und Freude bereiten kann. Während meiner Aktivitäten bei der JU Velbert habe ich mir das persönliche Ziel gesetzt, das Interesse an der Politik unter den Jugendlichen zu wecken und der politikmüden Generation neue Energie zu verleihen. Es lohnt sich, für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen und sich zu engagieren.
Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit innerhalb der Jungen Union.

Viele Grüße und bis bald,
 
Fabian Gerold

Bundespressefahrt Berlin
Vom 11.03. bis 14.03. nahmen, auf Einladung von Peter Beyer MdB, sechs unserer Mitglieder an einer Bundespressefahrt nach Berlin teil. Zusammen mit 40 anderen Menschen aus Velbert, Wülfrath, Heiligenhaus und Ratingen hatten wir ein volles, aber vor allem interessantes Programm erleben dürfen.
Nach der Ankunft am Sonntagnachmittag besuchten wir das Jüdische Museum. Wir bekamen eine Führung durch die Sonderausstellung 'Jerusalem – heilige Stadt'.
Danach hatten wir die Möglichkeit zum individuellen Besuch der Dauerausstellung, die uns durch verschiedene Exponate das Leid der Shoa verdeutlichte und zum intensiven Nachdenken anregte.
Den ersten Abend ließen wir dann gemütlich gemeinsam miteinander in einer örtlichen Lokalität ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es für uns zur U-Bahn Station Gesundbrunnen, dort startete unsere Führung, durch einen ehemaligen Luftschutzraum aus dem zweiten Weltkrieg. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in diesen engen Räumen auszuharren und das Dröhnen der Bomber am Himmel zu hören. Uns alle hat diese Tour sehr beeindruckt.
Im Anschluss wartete ein Termin im Auswärtigen Amt auf uns. Dort konnten wir einer Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes unsere vielen verschiedenen Fragen stellen und haben von ihr einen interessanten Einblick in die Arbeit und das Leben eines Diplomaten bekommen.
Unser anschließender Besuch in der Botschaft der USA war leider nicht so, wie wir ihn erwartet hatten. Wir bekamen sehr oft zu hören, dass Amerika und Deutschland wichtige Verbündete und Freunde wären. Doch in Zeiten von drohenden Strafzöllen für Europa und einer spürbaren politischen Entfremdung, gerade im Umgang miteinander, viel es uns schwer dies zu glauben. Interessant war außerdem, dass US-Präsident Trump am nächsten Tag seinen bisherigen Außenminister Rex Tillerson via Twitter entpflichtete. In der US-Botschaft klang dies noch anders. Insgesamt war der gesamte Besuch durch die wahrnehmbar aufgesetzte Art der Botschaftsmitarbeiter geprägt.
Der Tag endete mit dem beeindruckenden Besuch des Reichstags. Dort trafen wir unseren Bundestagsabgeordneten Peter Beyer zu einem ausführlichen Gespräch und er informierte uns über die zurückliegenden Koalitionsverhandlungen und seine Arbeit im Bundestag.

Den Dienstagvormittag nutzten wir, um uns die Dauerausstellung `Wege-Irrwege-Umwege`, über die Entwicklung des parlamentarischen Systems in Deutschland, anzuschauen und die Stadt Berlin, insbesondere die Hedwigskathedrale und das Holocaustmahnmal zu besichtigen.
Am Nachmittag stand der Besuch des Deutschen Historischen Museums auf dem Programm. Mit Burger und Pommes endete anschließend in gewohnter Gemeinschaft auch der dritte Tag.
 
Ein Highlight kurz vor Abschluss unserer Reise war der Besuch der CDU Bundesgeschäftsstelle. Zwar konnten wir unsere Bundeskanzlerin nicht persönlich treffen, sie wurde zur selben Zeit gewählt und vereidigt, als Ausgleich durften wir auf ihrem Stuhl im Bundesvorstandssaal Platz nehmen und wurden mit einer Videobotschaft von ihr begrüßt. Die Impulse des Referenten der CDU Bundesgeschäftsstelle waren für uns spannend und informativ.
 
Den Abschluss bildeten eine Stadtrundfahrt und ein Besuch der Hackeschen Höfe. Es waren vier informative und abwechslungsreiche Tage.

Wir bedanken uns bei Peter Beyer MdB für die Einladung, die gelungene Reise und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in und um Velbert!
Termine
  • Canvassing Ostersamstag zusammen mit der CDU: 11 - 13 Uhr Münzbrunnen, Velbert
  • Besuch des Staatssekretärs Dr. Jan Heinisch im Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Gleichstellung und Gleichstellung: 16.4.2018 
  • Offene Vorstandssitzung: 8.4.2018, 17 Uhr CDU Geschäftsstelle Velbert
Bleiben Sie über Facebook mit uns in Kontakt.
Link
Copyright © 2017 JU Stadverband Velbert All rights reserved.

Für Rückfragen stehen wir gerne unter folgender Email Adresse zur Verfügung:
newsletter@ju-velbert.de
 






This email was sent to <<Email Address>>
why did I get this?    unsubscribe from this list    update subscription preferences
Herr · Dietrich-Bonhoeffer Weg · 21 · Velbert 42555 · Germany

Email Marketing Powered by Mailchimp