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United States of America

Die Vereinigten Staaten sind eine föderale Republik, die aus 50 Bundesstaaten und etlichen Inselterritorien besteht. Die 48 zusammenhängenden Continental United States und Alaska liegen in Nordamerika, während Hawaii und kleinere Außengebiete im Pazifik beziehungsweise in der Karibik liegen. Das Land weist eine sehr hohe geographische und klimatische Diversität mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf. Die USA sind der drittgrößte Staat der Erde, gemessen an der Fläche von 9,83 Mill. km² (nach Russland und Kanada) und gemessen an der Bevölkerung von etwa 322 Millionen Einwohnern (nach China und Indien).  (Quelle: Wikipedia)
Im Herbste Zwanzig-Zehn verschlug es mich mit (m)einer holden Frau durch Nord- & Mittel und Amerika, von Kanada bis Panama, durch jeden Staat welcher des Weges lag, kreuzten quer und weit im Land des Inneren, folgten dem pfeifenden Ruf des Abenteuers, luden uns das Spontane ein ins Leben und fuhren auf Spuren großer Geister, Helden und Maskottchen. Bis weilen wenig betucht, weder mit Erfahrung, noch gesegnet, gingen wir zaghaft vor, versuchten die Risiken zu minimieren, nabelten uns später jedoch komplett ab von der gewohnten, weißen Welt und sprangen mit Salto und kopfüber in den trüben, ungewissen Teich. Brauchten dort unten wunders keine Brille um das Leben im vollem Spektrum seiner Farben zu betrachten, fühlten dennoch dunkle Energien unserer engen Vorstellung. Was passierte, war die Feuertaufe, die Reinigung im Schleudergang, der Stich ins Herz mit der Endorphinampulle. Drei Monate polte uns das Leben neu, bespielte leere Speicher mit dem was das Universum für uns zu bieten hatte, stellte Weichen, goss Wachstum in den sich öffnenden Kanal und machte bewusst für das was möglich ist. Schmeckte vor auf das nächste Kapitel, prägte mich ungeahnt intensiv und nachhaltig.
 

USA: Unterwegs im Wilden Westen
 

Der Goldene Bogen spannte sich über den Teich als wir hinüber flogen, der Wilde Westen breitete sich vor uns aus wie ein Bandit: groß und mächtig, mit der Befugnis der Gefahr, mit Groll und Zunder im Gepäck, doch nicht unbändigbar, im Kerne sanft und liebenswert. Der konditionierte Mythos brachte den Verstand auf Trab, ließ das Blut gefroren zirkulieren und sprengte den Helm der Imagination als wir uns ihm ergaben, völlig wehrlos traten, ein in die gesamten Mannigfaltigkeit dieser Öko- & Geografie die weltweit an Diversität ihres gleichen Gleichnis sucht. Wunder, oh Wunder, was sich ergab, was vor uns lag und immer wahrer wurde, was mal links, mal rechts abbog, was so herrlich duftete und was man so innerlich genoß. Was heute noch wie damals scheint und was damals schon wie heute war, so unverfroren wunderbar. So lieblich zart und unbefleckt, so monströs und mächtig voller Verehrung mit Totem und Weisheit übers Menschenkindlein thront. So bahnen sich Zyklen der Vollkommenheit durch die golden grünen Landesstriche, malen mit gekapptem Pinsel weich und gleichwohl intensiv, was modernste Technik nicht im Stande ist zu generieren: pure Glückselig-, Verbunden- & absolute Zugehörigkeit. Die Antworten auf die Frage nach der Existenz, das gesamte Gedächtnis des Globus wabert im Kosmos und liegt vor uns ausgebreitet, will gelesen werden um zu helfen, müssen nur hin sehen und es ergreifen, nicht versuchen ihm zu widerstehen. Hier und jetzt ist das Handeln von wichtigster Bedeutung. Was lehrt uns des Menschen Schicksalsgang? Das Tal der Tränen ist noch nicht am Überborden, die Vitalität ist noch nicht tot, des Menschen jedoch überdrüssig. Und so bitte ich nicht nur mich um Einsicht, Verständnis und Erkenntnis, dass jeder Gedanke und jedes Handeln von größter Bedeutung für uns alle ist, die im selben Boot des Sinkens sitzen. Reckt die Faust der Aggression, erweicht des Pudels Kern und macht die Finger frei von negativen Energien um euch einander die Hand zu reichen. Nur so werden wir es schaffen, gemeinsam, im Einklang mit uns und Mutter Natur.
In Frisco umwarb mich das Symbol der wahren Zeichen bis zu Letzt mit Scheu und Nebel, ergab sich schliesslich doch hingebungsvoll und ganz lasziv; und Alcatraz wusste zu bedrückten ohne etwas auszudrücken. Wir nahmen das Auto in Gewahr und fuhren ab da 6.000km auf tollen Strecken der Nase nach, bis hinunter zur Mauer des Hoover Dam der Las Vegas aus der Wüste wachsen lässt.
Die ersten Tage fuhren wir die №1 gen Süden, bevor wir nach Nordwesten einbogen, stets vor den Toren der Parks im Auto schliefen und diese dann erkundeten. Highlights waren ganz klar die Canyons des Kings Canyon, der ‚General Sherman Tree’, der voluminöseste Baum der Welt im Sequoia NP sowie der ‚Half Dome’ im Yosemite NP. Die Überquerung der schneebedeckten Sierra Nevada mit dem 4421m hohen Mount Whitney, dem höchste Gipfel im kontinentalen Teil der USA, stellte einen tollen Kontrast zum tiefsten und heißesten Punkt der USA, dem Death Valley, dar. Pink Floyd Fans aufgepasst: das letzte Bild hier zeigt den Zabriskie Point.
Der Bryce Canyon NP und der Zion NP verzücken den Besucher durch ihre sensationellen Sandsteinformationen, fantastischen Wanderstrecken und engen Schluchten, die der ambitionierte Wandere erkunden darf. Ein wirkliches Fest für die Sinne naturliebhabender Autofahrer.
Im Arches Nationalpark geht es um Bögen. Wie von Menschenhand in Stein gehauen, stehen diese mitten in der Wüste. Am berühmten ‚Newspaper Rock’ haben sich die ersten Ureinwohner mit Zeichnungen auf einer etwa 8m² großen Felswand verewigt. Die Zeichnungen sind spannend, sehen sie doch aus wie die Gemälde eines Kindergartenkindes und irgendwie doch so präzise, dass sie auch im Skizzenbuch eines Grafikers auftauchen könnten. Die pilzförmigen Steinformationen der Toadstools sind wie vieles hier aus ungleichmäßiger Erosion erstanden. Am ‚Horseshoe Bend’ macht der Glen Canyon eine Schleife und von einem Hochplateau aus hat man einen wunderschönen Blick auf einen hufeisenförmigen Colorado River.
In den ‚Antelope Canyon’ klettert man über steile Abstiege und Stahlleitern ca. 15-20m hinunter in den kühlen Fels, der nur durch schmale Öffnungen und Felsspalten mit Tageslicht beleuchtet wird. Die Nordseite des ‚Grand Canyon’ ist etwas höher gelegen als die etwa 25km Luftlinie entfernten Südseite, mit kühlerem Klima, weniger Besuchern und von ihrer Flora und Fauna auch sehr unterschiedlich. Hier wirkt der Canyon nicht ganz so rau und spektakulär und die Felsen fallen nicht so steil zum Colorado River ab. ‚The Wave’ ist ein geheimnisvoller Ort, dessen Koordinaten man nur bekommt, wenn man an einer Verlosung zum Einlass teilnimmt.

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