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Newsletter Februar 2017
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Tragfähige Beziehungen im Geschäftsalltag -
Luxus oder Notwendigkeit?

Eigentlich war es ein gutes Gespräch, man hat sich gefunden und einen Abschluss erzielt. Doch irgendwie will nicht wirklich Freude aufkommen. Da war doch noch was… nur was? Und das ungute Gefühl bestätigt sich bald: die Abmachungen werden vom Gesprächspartner nicht eingehalten, die Arbeiten verzögern sich... Eine ärgerliche Situation.
 

Doch wie damit umgehen?

Führen wir ein Gespräch, lohnt es sich nicht nur auf die Worte zu hören, sondern alle Signale (verbale, nonverbale) zu beobachten, wahr- und ernst zu nehmen. D.h. alles was mein Gegenüber mir mit seiner Ganzheit als Person zurückspiegelt, ist eine Reaktion auf meine Botschaft. Ist dieses Feedback verbal und nonverbal übereinstimmend, sind wir auf dem Weg für einen offenen inhaltlichen Austausch. Ist dem jedoch nicht so und die verbale Aussage stimmt nicht mit der nonverbalen Aussage überein, sendet das Gegenüber Doppelsignale und wir stossen auf aktiven oder passiven Widerstand. Im Gespräch kommen wir nicht oder nur stockend weiter. Wischen wir diese Signale unter den Tisch,  ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Abmachungen nicht eingehalten, Zusagen nicht eingelöst werden. Auch wenn das Gegenüber verbal JA sagt, sagen die Kommunikationssignale NEIN oder JA, ABER…

Wie können diese Signale aussehen?
Vielleicht kommen Antworten nur sehr zögerlich, sehr leise oder die Person schaut beim Reden in eine andere Richtung und ist nicht bezogen. Oder das Gegenüber spricht mit schriller, gepresster oder lauter Stimme, redet über Dritte, die Vergangenheit bzw. Zukunft, mit unvollständigen Sätzen oder Versprechern, die keinen Sinn machen. Oder es kommen Aussagen wie „wenn du meinst, dann machen wir das halt…“, „wenn du das willst…“ usw. All das können Doppelsignale und ein inkongruentes Feedback sein.

Was tun als Führungsperson?
Als Führungsperson können Sie jederzeit aufgrund Ihres funktionalen Rangs ein Resultat einfordern oder erzwingen. Was Ihnen mit diesem Vorgehen vom Gegenüber verweigert wird, ist die Kooperation. Manchmal mag ein solches Vorgehen unvermeidlich sein, trotzdem lohnt es sich tragfähige Lösungen zu finden. Gelingt es Ihnen inkongruentes Feedback im Moment zu erkennen und aufzugreifen, können Sie sich viele frustrierende Erfahrungen ersparen.
 
Wie geht das?
Das Gespräch verlangsamen und das Gegenüber einladen, den Teil auszudrücken, der auch noch mitschwingt. Beispielsweise so: „Ich höre, dass Sie Ja sagen zu meinem Vorschlag. Im Moment nehme ich Ihnen das noch nicht ganz ab. Es scheint, dass auch noch ein Teil von Ihnen nein sagt und ich bitte Sie, ein paar Worte dazu zu sagen.“

Nur die anderen?
Doppelsignale senden nicht nur die anderen sondern auch wir. Um den eigenen Doppelsignalen auf die Spur zu kommen, hilft regelmässige Reflexion von Gesprächen und einen Blick bzw. ein Ohr von aussen.

Tragfähige Beziehungen bedingen echte Kommunikation!

Reflexion

Sind Sie an tragfähigen Beziehungen und flüssiger Kommunikation interessiert und wollen Sie herausfinden, welche Doppelsignale Sie daran hindern? In meiner Coaching-Praxis gibt es Zeit und Raum, die eigene Kommunikation und Gesprächsführung und die darin steckenden Hindernisse zu erforschen und daraus zu lernen. 

 

Tragfähige Beziehungen auch in Teams

Tragfähige Beziehungen sind die Grundlage, damit Teams lernen, wachsen und sich entwickeln können. Dies, um in der komplexen Arbeitswelt als Team sich selbst zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte zu bearbeitet und Meinungsverschiedenheiten auszutragen. Wie gut gelingt dies Ihrem Team?

 
Ihr Kontakt freut mich!


Gertrud Kessler - Organisationsberatung
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