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InfoMail 29.05.2020

Gott ist besser,
als du denkst!

Denn das Himmelreich ist vergleichbar mit dem Besitzer eines großen Gutes, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. Er vereinbarte mit ihnen den üblichen Tagelohn und schickte sie an die Arbeit.
Matthäus 20,1 

Bis hier ist das Gleichnis relativ unspektakulär, denn in der damaligen Zeit war es normal, dass ein Weinbergbesitzer raus auf den Marktplatz ging, um Zeitarbeiter für seine Arbeit im Weinberg einzustellen. Auch der Lohn von einem Denar war üblich. So konnten die Arbeiter ihre Familien einen weiteren Tag lang versorgen. 

In diesem Gleichnis jedoch geht der Weinbergbesitzer noch zwei weitere Male auf den Marktplatz, um weitere Arbeiter für seinen Weinberg anzuheuern. Er sprach mit ihnen nicht über ein genaues Gehalt, sondern versicherte ihnen: „Ich werde dafür geben, was recht ist.“

Auch bis hier ist das Gleichnis noch nicht wirklich spannend. Spannend wird es erst, als es zur Auszahlung des Lohnes kommt. Dieser Punkt ist wahrscheinlich auch der Höhepunkt des Gleichnisses, denn hier passiert etwas, das eine tiefe Wunde in unserem menschlichen Ego hinterlässt: 
Die Zeitarbeiter, die nur eine Stunde gearbeitet haben, werden als erstes und zudem genau gleich wie die anderen entlohnt. Sie bekommen den gleichen Lohn für weniger Arbeit!

Wie kann das sein?! 

Joyce Meyer erzählte in einer ihrer Predigten, dass sie eine Freundin hat, die von ihrer Persönlichkeit total anders ist als sie: Sie war weniger diszipliniert, betete weniger, las weniger die Bibel, lebte mehr in den Tag hinein, hatte mehr Spaß und genoss ihr Leben mehr als Joyce.
Beide beteten jedoch für eine bestimmte Sache, aber Joyce bekam sie einfach nicht. Und schließlich gab Gott ihrer Freundin das, wofür Joyce so hart gebetet hatte. 

Die Freundin kam nun voller Enthusiasmus zu ihr und sagte: „Joyce, schau mal, was Gott getan hat! Preis den Herrn!“
Äußerlich freute sie sich mit ihrer Freundin, innerlich jedoch war sie sauer und neidisch, weil sie es doch aufgrund ihrer Religiosität mehr verdient hatte als ihre Freundin. 

Wir alle kennen solche Situationen: Wir investieren, arbeiten hart, beten drei Stunden am Tag, studieren die Bibel mit Kommentaren, geben 120%, schauen, dass jeder Lebensbereich auf Hochglanz funktioniert, entwicklen unsere Gaben, bilden uns weiter, usw. 
Und plötzlich kommt jemand, der nicht halb so viel tut wie wir und bekommt einfach die volle Ladung Segen, äußerliche Schönheit, Begabung, Materielles etc.

Was geschieht mit uns?

Wir sind neidisch! Äußerlich geben wir das natürlich nicht zu. Wir heucheln nett und fromm und tun so, als ob wir uns mit dem anderen freuen, was wir in Wirklichkeit aber nicht tun. 

Ganz tief drin brodelt es: 
„Wie kann es sein, dass dieser Sünder, der sein ganzes Leben lang nur Müll gebaut hat, von Gott gesehen und gesegnet wird? Ich dagegen hab mein ganzes Leben lang immer die Bibel gelesen, habe nie einen Gottesdienst verpasst... und der bekommt jetzt den ganzen Segen?!“

Genau diesen Punkt spricht Jesus an.

Natürlich scheint die Entlohnung auf den ersten Blick ungerecht. Es gibt Arbeiter, die „mehr und länger“ als andere arbeiten.
Auf den zweiten Blick ist sie aber nicht ungerecht, da die ersten Arbeiter wussten, auf was sie sich da einließen. 

Jesus will uns klar machen, dass er gütiger und gnädiger ist, als wir denken und das auch mit Menschen, von denen wir es nicht denken! 

Diese letzten Arbeiter waren nicht faul!

Das Problem war, dass niemand sie einstellte. Dennoch verharrten sie bis zum Abend auf dem Marktplatz in der Hoffnung, doch noch Arbeit zu bekommen. Diese Menschen hatten vielleicht nicht die beste Bewerbungsmappe oder Jobvorraussetzungen, aber ein reines Motiv

Dieses Gleichnis entlarvt auf der einen Seite, wie egoistisch und neidisch der Mensch sein kann.
Die ersten Arbeiter vergaßen ihren eigenen Lohn, während sie auf den Lohn der anderen schauten. 

Es zeigt aber auf der anderen Seite auch die Güte und Gnade Gottes.
Es lehrt uns, wie wichtig unser Motiv und wie entscheidend unsere Herzenseinstellung ist. 

Lasst uns aufhören, uns etwas darauf einzubilden, dass wir etwas von Gott verdient hätten und andere nicht!

Wie wäre es, wenn wir anfangen zu verstehen, dass alles von Gott kommt und wir uns nichts verdienen können? 

Vielleicht würde es uns manchmal ein bisschen demütiger machen...
Ja, das Himmelreich scheint sehr paradox im Vergleich zum Reich und den Prinzipien dieser Welt.

„So wird es kommen, dass die letzten die Ersten sind und die Ersten die Letzten.“ 

Gottes Segen,
Nathanael Mertens

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  • Es ist Zeit, unserem genialen Creative Team einen ganz großen Dank auszusprechen. Seit dem 22.März wurde gefilmt, geschnitten, designed und viele Stunden investiert, damit sonntags unser Wohnzimmer Gottesdienst diese herausstechende Qualität bekam. Vielen Dank an alle Beteiligten! Ihr seid herausragend und für unsere Gemeinde ein riesen Segen! Gott segne euch dafür reichlich! 
     
  • Am 6. Juni startet wieder unser Neon-Jugend-Gottesdienst
     
  • Ab dem 7. Juni starten wir mit 2 live Gottesdiensten!
    Kein Online-Erlebnis kann der Erfahrung des realen Gottesdienstes nahe kommen. Deshalb bieten wir ab dem 7. Juni 2 Gottesdienste für unterschiedliche Zielgruppen an:

    1.Gottesdienst 9:30 - 10:30 Uhr
    Für alle, die sich nach Live Gottesdienst sehnen und keine Möglichkeit haben sich in einer Kleingruppe zu treffen, um Gottesdienst Online und miteinander zu feiern. Auch unsere Senioren und andere vulnerable Personen sind hierzu eingeladen; diese Zeit ist nicht für Kinder gedacht. 
     
    Familiengottesdienst 11:00 – 12:00 Uhr
    Gotteserfahrung im Gemeindekontext ist prägend für Kinder. Wir mischen Elemente für Eltern und Kinder. Kinder müssen die gesamte Zeit bei ihren Eltern bleiben.
     
    Gottesdienst Live Stream
    Für alle, die weiterhin von zu Hause aus den Gottesdienst miterleben wollen, wird der 1.Gottesdienst um 9:30 Uhr live gestreamt. Du findest diesen "Online Gottesdienst" weiterhin auf unseren Youtube Kanal.
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