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 27. März 2019 / Nummer 14
 
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Anlaufstelle für Dienstmädchen
Sinp'arispa
Trenzando
Ñañope

Sucre - Santa Cruz - Bolivien
IBAN: CH13 0900 0000 6056 2232 2
Reisebericht
 
Ich sitze im Zug, der mich vom Flughafen in Zürich zurück ins Baselbiet bringt, neben mir liegt nur mein einziges Handgepäckstück, aber ich bin reich beladen mit Erfahrungen und einigen neuen Erfolgen. Vor Stunden sah ich aus dem Flugzeugfenster endlos mäandernde Flüsse zwischen südamerikanischem Tropenwald und gigantischen Sojafeldern, später die Pyrenäen und gerade eben noch die tief verschneiten Alpen, den Mont-Blanc, den Grand Combin, in der Ferne das Matterhorn und direkt unter mir das Oldenhorn und den Diableretsgletscher, auf dem wir mit meiner lieben verstorbenen Mutter vor drei Jahren ihren letzten Skitag verbrachten. Strahlend und schwungvoll folgte sie damals trotz Parkinson meiner Spur, in tiefem Vertrauen in ihre geliebten Berge und das Leben insgesamt. Wie sollte ich dieses Vertrauen nicht weitertragen? Ihr Erbe hat mich auf dieser Reise in mehrfacher Hinsicht begleitet, und die Erinnerung an sie und ihre Nähe lebten nicht nur über den Alpen auf, sondern auch im Besuch des Kolibris frühmorgens in Sucre und des stillen, grossen gelben Tropenschmetterlings mitten in Santa Cruz kurz vor der Abenddämmerung.

 
 
 
Vor zwei Wochen flog ich nach Santa Cruz, mit dem ehrgeizigen Ziel, während eines so kurzen Aufenthalts in dieser Millionenstadt im Tiefland Boliviens ein Grundstück zu finden und zu erwerben, das unserer dort ansässigen jungen Anlaufstelle für Dienstmädchen Ñañope ein möglichst ebenso geeignetes Zuhause würde bieten können wie das Haus in Sucre an der Calle Uno seit nunmehr elf Jahren für Sinp'arispa. 
Im Gepäck hatte ich die Zusage meiner Geschwister, mir meinen Erbanteil von der Hinterlassenschaft unserer Mutter für den Kauf eines Grundstücks vorzustrecken, bis das Haus in Reigoldswil verkauft ist, und die Unterstützung durch den Vorstand des Trägervereins. Es wurden, wie erwartet, intensive 14 Tage, geprägt von vielen und guten Gesprächen mit meinen Bekannten und Freunden und Freundinnen vor Ort, mit der Bitte um ihren Ratschlag, mit ungezählten Abklärungen, schlaflosen Nächten, schliesslich einer riesengrossen Entscheidung und den entsprechenden Notariatsgängen: Ich habe tatsächlich ein Grundstück im Herzen von Santa Cruz gekauft! An der Calle Abuna, gut erreichbar und zentral und sicher gelegen. Hier richten wir nun für Ñañope das neue Zuhause im alten, baufälligen aber sympathischen Gebäude her. Gestern noch, scheint es mir – aber nein, es liegt ja eine Nacht dazwischen, die man allerdings in Reiserichtung Ost kaum wahrnimmt – waren wir am Aufräumen und Abfallentsorgen: Die Leiterin und drei freiwillige Frauen von Ñañope, die mir beim akribischen Trennen von organischem und anorganischem Abfall halfen, und zwei indigene Männer der Ayurí, welche mit einem Fadenmäher, etwas Benzin, Ersatzfaden und wenig Verständnis für Abfalltrennung als Tagelöhner zu Diensten standen. Den Vertrag mit dem Maurer über die anstehenden Renovationsarbeiten und eine neue Grundstückmauer gegen die Strasse hin hatte ich am Morgen schon abgeschlossen, die entsprechende Anzahlung gemacht und vor allem sichergestellt, dass er meine Sicht der Dinge versteht: mit möglichst wenigen Eingriffen die Stabilität und nachhaltige Nutzbarkeit des bestehenden Gebäudes gewährleisten und nicht wie in Bolivien üblich, alles abreissen und möglichst gross, schick und modern neu zu bauen. Natürlich reicht das räumlich längerfristig längst nicht aus, aber als Start ist das alte Haus schon mal nicht schlecht, und der Garten mit den Mangobäumen, dem Mandarinenbäumchen, dem alten Spechtbaum und viel gestaltbarem Platz ist auf jeden Fall ideal. Später, da sehen wir dann weiter. Das habe ich in unserem Vierteljahrhundert Entwicklungseinsatz in Bolivien gelernt: Poco a poco...
 
 
Poco a poco - so muss ich es zwangsläufig auch mit dem Schreiben des Newsletters halten: Inzwischen ist nämlich schon eine gute Woche vergangen, denn der Zug brachte mich von meinem Bolivieneinsatz direkt in den Baselbieter Unterrichtsalltag...
 
Poco a poco, so war es auch mit der Suche nach einer geeigneten Infrastruktur in Santa Cruz gegangen, auch wenn das heute als superschnell erscheinen mag. Vor zwei Jahren suchten wir intensiv nach vorübergehenden Mieträumlichkeiten, in der Hoffnung, längerfristig von der Regierung aus enteigneten Beständen der Narco-Kontrollbehörden Raum zugewiesen zu erhalten. Als sich im August 2017 die Regierungspolitik in diesem Bereich veränderte und wir als NGO diese Hoffnung aufgeben mussten, fing ich an, nach einem geeigneten Objekt zum Kauf Ausschau zu halten. Santa Cruz de la Sierra boomt, und die Preise sind dementsprechend horrend. Das machte die Suche schwierig. Damit die Immobilie als geeignet eingeschätzt werden konnte, musste sie ausserdem extrem hohe Anforderungen erfüllen: 
Sie muss von überall her gut erreichbar, gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen und nahe an strategischen Plätzen für Dienstmädchen sein. Am wichtigsten aber ist die Frage der Sicherheit: Sie darf auf keinen Fall in der Nähe eines Rotlichtmilieus oder sonstigen Viertels mit hoher Delinquenz liegen. Das alles verbunden mit guten Erholungsmöglichkeiten, der Eignung für ein niederschwelliges Freizeitangebot und offenem Raum zur spontanen Gestaltung von Zusammensein, den Ansprüchen an Nutzungsräumen, der Mitgestaltungsmöglichkeit und schliesslich der Naturverbundenheit - all diese Ansprüche schienen mir im Vorfeld bereits die Quadratur des Zirkels: Denn gut erreichbar und leicht auffindbar ist in Santa Cruz eigentlich nur das Stadtzentrum und der neue Busbahnhof, strategisch für Dienstmädchen der grosse, offene Stadtmarkt, der alte und der neuere Stadtpark - alles Orte mit sehr viel Delinquenz und Rotlichtmilieu. Offene Gestaltungsmöglichkeit und Naturverbundenheit bedingen ein grosses Grundstück mit Grünfläche, was wiederum im Zentrum kaum vorhanden und sehr teuer ist. Naturverbundenheit ist zentral, denn die meisten Dienstmädchen sind indigen und daher kulturell und religiös mit der Mutter Erde, der Pachamama, verbunden. Sie haben meist einen nationalen Migrationshintergrund und stammen oft aus bäuerlichem Umfeld. Durch Naturverbundenheit kann für sie der Kulturschock im Grossstadt-Umfeld verringert werden. Schaffen wir die Stärkung ihrer eigenen kulturellen Identität, wird ihre Autonomie gestärkt und sie laufen weniger Gefahr, Opfer von Ausbeutung zu werden.
Zu all diesen Anforderungen kam auch noch die Instabilität der aktuellen Lage: In der Unberechenbarkeit der politischen und der Stadt-Entwicklung sollte der Standort möglichst geringe Risiken für eine spätere Marginalisierung, zum Beispiel durch einen Wegfall des öffentlichen Verkehrs, aufweisen. Da als stabile Lage folglich nur das Stadtzentrum betrachtet werden kann, konzentrierte ich die Suche auf ein relativ kleines aber teures Gebiet. Als das Objekt, das ich über ein Jahr lang ernsthaft ins Auge gefasst hatte, im Januar dieses Jahres doch schon verkauft wurde, ein paar Wochen vor meiner Reise nach Santa Cruz, sah ich mich wieder auf Feld eins angekommen. Aber aufgeben wollte ich nicht, und so machte ich mich doppelt so intensiv an die Suche, erst wieder im Internet und über Zeitungsinserate, dann über viele Telefonate und schliesslich direkt vor Ort.
 
Dass die Suche gelungen ist, erscheint mir deshalb als ein besonders wertvolles Geschenk. Natürlich zweifelte ich im Inneren immer wieder stark daran, dass ich die mir gestellte Aufgabe diesmal würde bewältigen können, und mehr als einmal drohte mir die Hoffnung abhanden zu kommen. Als ich aber in Santa Cruz ankam und am Flughafen von einer Gruppe Frauen aus Ñañope abgeholt wurde, die frühmorgens um fünf dahin aufgebrochen waren, um mich zu überraschen und mich nur ja nicht zu verpassen, fühlte ich mich schon wieder gestärkt. In die Stadt wurde ich von Janeth* und ihrem Mann gefahren. Unterwegs erzählten mir die beiden einiges aus ihrem Leben. Janeth betonte immer wieder, wie wichtig Ñañope für sie geworden sei. Zwar hat sie heute eine geregelte Arbeit und kann nebenher ihrem Studium nachgehen, und auch ihr Mann hat eine sichere und gute Stelle. Es ist also nicht die Not, die sie in der Anlaufstelle ihr Zuhause finden liess. "Ich habe einfach gespürt, dass Ñañope meine Familie ist", erklärte sie mir. Nie habe sie gewusst gehabt, was eine Familie ist. Als Kind eines Haumädchens sei sie in Besenkammern aufgewachsen. Dort, wo die Mutter gerade arbeitete, war das Hinterzimmer ihr Zuhause, mal da, mal dort. Wenn die Arbeitgeberfamilie sie kaum bemerkte, war es am allerbesten. Sie fühlte sich überall gerade mal geduldet und wurde das Gefühl nicht los, mit dieser Geschichte allein zu sein, die sich später, als sie selbst als Dienstmädchen arbeitete, wiederholte. Bis sie vor einigen Monaten Ñañope entdeckte. "Ich hatte in der Zeitung über Ñañope gelesen, wollte mich dort melden, habe es dann doch immer wieder vergessen, bis ich ein Problem bei der Arbeit hatte. Da kam mir die Adresse wieder in den Sinn und ich bin hingegangen. Gott sei Dank hatte ich diese Schwierigkeit: So habe ich mein Zuhause, meine Familie gefunden!" Es vergeht kaum ein Wochenende, an dem Janeth sich nicht in der Anlaufstelle engagiert. Ihr Mann, Gustavo*, steht ihr dabei oft helfend zur Seite. "Was soll ich machen? Ñañope ist eine tolle Stelle, die den Frauen wirklich grosse Hilfe bietet. Janeth gefällt es hier und sie engagiert sich gern. Da will ich sie darin doch unterstützen!", sagt er und bietet mir für alle Fälle auch gleich seine Hilfe an. Und es dauert nicht lange, bis ich nur allzu gern darauf zurückkomme und Gustavo um die Überwachung der Renovationsarbeiten bitte.
 
Zuvor aber, eine knappe Woche nach meiner Ankunft in Bolivien, fliege ich für's Wochenende doch noch nach Sucre. Nicht dass ich dafür Zeit und Kraft gehabt hätte, aber bei der Feier des elften Geburtstags der Anlaufstelle Sinp'arispa zum internationalen Tag der Frau konnte ich natürlich nicht fehlen. Es wurde ein wunderschöner Tag: Die Freiwilligengruppe schmückte am Samstag schon den ganzen Hof und den Saal mit Girlanden und Ballonen. Frühmorgens war somit alles bereit für das Segnungsritual, das wir beiden Gründerinnen der Anlaufstelle gemeinsam begingen. Dann kochte die Gruppe zusammen mit Ana Gabriela, der Mitarbeiterin für Präventionsarbeit, ein wundervolles Mittagessen. Und Elizabeth Montero, die Leiterin der Anlaufstelle, hatte sich eine reizende Überraschung ausgedacht: Alle erwachsenen Frauen durften ein Los mit einer Nummer ziehen, die der jeweiligen Nummer einer kleinen Pflanze entsprach. Die Ziehung wurde eine wunderbare Sache, der auch die vielen Kinder der Hausangestellten beiwohnten, die sich den ganzen Vormittag glücklich im grossen Garten getummelt hatten. 
 
 

Nachdem ich am folgenden Tag noch ein paar Dinge in Sucre erledigt, zu den aktuellen Schwierigkeiten Stellung genommen und der Stiftungsratssitzung beigewohnt hatte, flog ich gleich früh am übernächsten Tag wieder zurück nach Santa Cruz. Kaum zwei Stunden vor dem Hinflug nach Sucre hatte ich nämlich nach vielen Abklärungen und nervenraubendem Verhandeln einen Vorvertrag für ein Grundstück unterschrieben. Und nun galt es, die Sache zu konkretisieren und sicherzustellen, dass sich daraus keine Maklerfinte entwickeln konnte. Einiges an Ämterlaufen nahm ich in die Hand, worin auch die Vergabe einer Vollmacht an eine sehr gute Anwältin enthalten war, die ich kurz zuvor aufgrund einer ausgezeichneten Referenz kennengelernt hatte. Ähnlich war es mit der Suche des geeigneten Maurers. In wenigen Tagen alles bestmöglich zu klären, war eine grosse Herausforderung! Immerhin ist der richtige Ort in Santa Cruz gefunden und sind die rechtlichen und baulichen Dinge nun fürs erste einigermassen geklärt. Zwar hapert es aufgrund von Überweisungsschwierigkeiten trotz aller getroffenen Vorkehrungen mit den Materialgeldvorschüssen an den Maurer und mit den Beträgen für die Handänderungssteuer. Und natürlich muss ich nun das Geld für die zukünftigen baulichen Massnahmen zu allem anderen hinzu auch noch auftreiben. Aber mit den einen Nachbarn habe ich Grenzfragen geklärt. Und mit dem privaten Watch-Man an der Ecke Kontakt aufgenommen. Ich bin froh, wenn er nachts auch auf unser Grundstück ein Auge wirft. Dann kann ich vor allem in Zukunft, wenn die Dienstmädchen dort ein- und ausgehen, bestimmt ruhiger schlafen.
 
Trotzdem beschlichen und beschleichen mich immer wieder Zweifel und manchmal sehe ich kaum mehr weiter: Die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen, die immensen Probleme und Gefahren für die migrierenden Frauen, die ausufernde Teuerung, der niemand gewachsen ist, intransparente politische Strukturen und Lohnforderungen, für die es keine Lösung zu geben scheint, so weit ich auch herumfrage, und dazu auch noch die Unsicherheit der politischen Zukunft im Hinblick auf die Wahlen im Oktober - all das lässt einen leicht verzagen oder gar verzweifeln. Es scheint nahe zu liegen, die Flinte ins Korn zu werfen...
 
 

Aber dann waren wir, wie gesagt, am Mähen und Ordnung machen auf dem Grundstück. Wir: Fünf Frauen, und die beiden indigenen Männer. Strahlend die Frauen, sichtlich glücklich und hochmotiviert. Als wir den Dreck aus dem winzigen Schöpfchen, einem ehemaligen WC holen, das nach Ratten stank und ein Geräteschopf werden soll, sagt mir Benedicta*, wie gerne sie mit ihren Sachen in dieses Räumchen einziehen würde. Ich lache und sage: "Aber, Doña Benedicta, da müssten sie ja nachts stehen drin! Da passt doch unmöglich ein Bett rein!" "Doch, doch", erwidert sie lachend, "meine Matte passt da schon rein. Ich bin ja klein! Wenn ich mir vorstelle, dass ich dann die 500 Bs. Miete sparen könnte, die ich jeden Monat für mein kleines Zimmer bezahle! Ich bin ja nur eine Nacht pro Woche dort, von Samstag auf Sonntag. Alle übrige Zeit verbringe ich bei meiner Arbeit!" Immerhin hat sie wieder eine Arbeitsstelle. Daysi Ortiz, die Leiterin der Anlaufstelle Ñañope in Santa Cruz erzählt mir, wie froh sie war, dass sie rasch etwas Neues für Doña Benedicta hatte finden können. Nur wenige Tage hatte Doña Benedicta in der Anlaufstelle verbracht, und nun arbeitet sie wieder. Ich war betroffen. Und viel mehr noch, als ich die Umstände erfuhr: Vor knapp einer knappe Woche, ich war gerade unterwegs, wurde Doña Benedicta gefeuert, wenige Tage nachdem - am Tag meiner Ankunft in Bolivien - ihre Tochter als junge Frau an Krebs gestorben war...
 
Habe ich denn, haben wir denn, Grund zum Hadern? Ich kremple meine Ärmel zurück, packe den stinkenden Abfall und freue mich über jede kleine Ecke dieses Grundstücks, das zum Segen werden soll. Der grosse gelbe Tropenschmetterling, der uns an diesem Abend noch darauf besucht, macht mir Mut. Ich verstehe seine Gegenwart, wie die des Kolibris in Sucre frühmorgens, beim Segnungsritual für Haus und Garten dort. Ja, es lohnt sich. Ich will vertrauen.


* Namen geändert
 
"Sinp'arispa", heisst die gut funktionierende und schon weit herum bekannte Anlaufstelle für Dienstmädchen in Sucre; das bedeutet in Quechua "flechtend". Dienstmädchen werden aus ihrer Isolation herausgeholt, vernetzt, gestärkt und aufgerichtet. Sie helfen sich gegenseitig weiter und flechten Freundschaften. Die junge Zweigstelle in der boomenden Grossstadt Santa Cruz heisst "lasst uns flechten" in Guaraní: "Ñañope"
Herzlichen Dank für alle bisher schon eingegangenen Spenden!
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4410 Liestal
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