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Info Mailing 12/2016

Interview mit Michael Raduner,
Geschäftsführer der Zürcher Engros-Markthalle AG

Mit der Megaparty im Rahmen des grössten Schweizer Foodfestivals, die „FOOD ZURICH“, hat sich einmal mehr das enorme Potential des Zürcher Engrosmarkt gezeigt. Dieses reicht weit über die eigentliche Kernkompetenz einer „Einkaufshalle“ hinaus. Herr Raduner, der Geschäftsführer der Zürcher Engros-Markthalle AG spürt aktuelle Trends auf und ist voller Ideen, was künftig alles auf dem Areal möglich sein könnte ...

Bereits seit 1980 ist der Zürcher Engrosmarkt in Zürich-West angesiedelt und hat auch noch einen Vertrag bis 2058. Was macht für Sie der Standort aus?

Der Standort verfügt über ideale Voraussetzungen für die Bewältigung der Logistik und verfügt über modernste Infrastrukturen für den Handel mit Früchten und Gemüse. Die Gebäude verfügen neben den eigentlichen Verkaufsräumen (der «Markthalle») für unsere über 40 eingemieteten Handelsfirmen über einen enorm grossen Umschlagsplatz. Ein Lagerhaus sowie zusätzliche Kommissionierflächen bieten zudem Raum für die zu beliefernde Gastronomie. Die Zufahrt ab der Aargauerstrasse ist ideal von der Autobahn aus zu erreichen. Beim Ausfahren in Richtung Zürich kann der Rückstau jedoch hinderlich sein. Hier wird gemeinsam mit den Nachbarn nach neuen Lösungen gesucht.

Welche Veränderungen hat der Markt in den letzten Jahren erfahren?

In der Tendenz gibt es weniger kleine Läden, die hier zum Einkaufen kommen, und COOP und Migros liefern mittlerweile ebenfalls direkt an die Gastronomie. Gleichzeitig gibt es bereits wieder einen Gegentrend. So sind Quartierläden, Hofläden und der Wochenmarkt wieder gefragt und die betreffenden Händler sind wichtige Kunden für den Zürcher Engrosmarkt. 

Welches Potential hat der Standort für Sie?

Im tageszeitlichen Verlauf ist der Standort vor allem in der Nacht und den frühen Morgenstunden aktiv. In den übrigen Zeiten sind die Flächen um die Markthalle überwiegend ungenutzt. Die gute Lage und das umgebende Quartier mit seiner Ausstrahlung weit über die Grenzen von Zürich hinaus sind gute Voraussetzungen um neue Ideen zu entwickeln. In London wird beispielsweise neben dem eigentlichen Grossmarkt der „Brand New Covent Garden“, auch ein Wochenmarkt etabliert. Das Ganze soll zudem erweitert werden mit einer Food Academie, Läden und Schulungen.

Wohin kann die Reise gehen?

Ein Kompetenzzentrum für gutes und vor allem gesundes Essen ist die Strategie. Hierin lassen sich weitere Aktivitäten einbinden wie die Öffnung in Richtung Themen- und Feierabendmarkt für die gesamte Stadt, Veranstaltungen und Wissensvermittlungen im Bereich Food-Kompetenz z.B. mit einer Schulungsküche, Produktlancierungen etc. Mit seinem Spezialitätensortiment mit Delikatessen und Feinkostprodukten bestehen hierfür bereits optimale Voraussetzungen.

Somit können zu den Zeiten an denen der Grossmarkt nicht aktiv ist, Aktivitäten ergänzt werden und der Zürcher Engrosmarkt kann seine Position in der gesamten Schweiz weiter stärken und damit auch die Position des Züricher Standorts insgesamt. 

Aktuelle Bauvorhaben in Zürich West


Zürich-West erlebt seine vierte Ausbauetappe.
So wurden in den letzten Monaten folgende Bauprojekte publiziert:

Welti-Furrer Immobilien AG: Ersatzneubau eines Büro- und Geschäftshauses mit 131 Autobabstellplätzen anstelle der Pfingstweidstrasse 9, 23, und 29

Stadt Zürich: Baubewilligung für ein dreigeschossiges Gebäude (Asylzentrum mit Wohn- und Gewerbebauten) auf dem Duttweiler-Areal gegenüber dem Toni-Areal. (Volksabstimmung für Baukredit voraussichtlich Herbst 2017)

Schütze-Areal: Volkschulanlage mit einer neuen Quartierinfrastruktur, einem Standort der Pestalozzi-Bibliothek und dem Quartierhaus Kreis 5. Die Kreditvorlage dafür wurde im September 2016 vom Volk angenommen und die Anlage soll bis 2019 errichtet werden. 

Umgestaltung der Hardturmstrasse: Planauflage vom 18.11.2016 bis 19.12.2016

Information aus der GV

Gegen 4:30 Uhr am 17. November startete die diesjährige Generalversammlung auf dem Areal der Engros Markthallen AG. Auf der spannenden Führung durch Michael Raduner wurde die Bedeutung dieses einzigartigen Marktes in der ganzen Schweiz beleuchtet. Die Frische, Ausgewähltheit und Vielfalt der Produkte überzeugte und machte Appetit auf das anschliessende Frühstück. 

Am offiziellen Teil der Generalversammlung wurden die insbesondere die Neuerungen im Vorstand und Präsidium zum Ausdruck gebracht. So wurden Roger Schlegel und Sandra Wetzel für ihre Vorstandstätigkeit verdankt und neu Michael Raduner in den Vorstand gewählt. Konrad Landolt trat als Co-Präsident zurück und neu wurde Stefan Jäggi ins Co-Präsidium gewählt, der dieses gemeinsam mit Christoph Sättler führt. Auch die Revisorinnen Katharina Teuscher und Michael Raduner wurden für ihr Engagement gewürdigt. Für sie übernehmen im neuen Vereinsjahr Tobias Iseli und Thomas Stocker die Aufgabe. 

Als neues Mitglied im Verein wird die Swiss Prime Anlagestiftung (SPA) begrüsst. Aufgrund der in Abschluss befindlichen Bauvorhaben tritt die Halter AG leider aus. Ihre langjährige Mitgliedschaft wurde verdankt.

Informationen PubliBike

An der Informationsveranstaltung von PubliBike am 24. November 2016 wurde das neue Bikesharing-Konzept der Stadt Zürich vorgestellt. Insgesamt plant die Stadt mit PubliBike ca. 100 Standorte in der Stadt einzurichten, wovon einige auch in Zürich-West liegen werden. Das zur Umsetzung bereit stehende Konzept ermöglicht die Velos an einem Standort abzuholen und an einem anderen zurück zu geben. Es werden sowohl E-Bikes als auch normale Velos im Angebot sein. Die Ausleihe erfolgt mittels Smartphone oder über eine RFID Karte (z.B. SwissPass). Derzeit ist noch ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht hängig. Die Vertreter der Stadt gehen davon aus, dass dieses 2017 wie bereits in Bern abgelehnt wird. Um keine Zeit verstreichen zu lassen, bietet die Firma PubliBike bereits als Vorlauf ein Modell für interessierte Firmen an. Es besteht die Möglichkeit auf privatem Gelände eine bewirtschaftete Station einzurichten, für die PubliBike umfassende Leistungen anbietet. Auch hierzu gibt es bereits namhafte Interessenten u.A. in Zürich-West.

Anfragen hierzu können direkt an PubliBike, nathalie.klemm@publibike.ch, 026 510 1700 gerichtet werden. Ein insgesamt überzeugendes Konzept, dass die Mehrdimensionalität von Mobilität lebt, und den flexiblen Wechsel zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern anregt.

Verein Grundeigentümer Zürich West
c/o KEEAS Raumkonzepte
Sihlstrasse 59
8001 Zürich

044 252 85 45

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