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Liebe Investoren und Freunde,

gerade in der Mittagspause sah ich einen Mann mit Winterjacke und Pudelmütze im Klappstuhl in der Sonne sitzen. Auf den Knien ein Laptop, Earpods in den Ohren, um an einer geschäftlichen Besprechung teilzunehmen. Sicher eine eher weite Interpretation des Begriffs Homeoffice. Sie zeigt aber, wie flexibel Arbeitsplatzlösungen heute sind und auch künftig sein werden. 

Auf diesen Trend fokussiert sich unser Portfoliounternehmen Essensys. Das Unternehmen bietet Eigentümern von Büroimmobilien und Anbietern von Flexible Offices Spaces eine softwarebasierte Lösung, mit der sie die Ansprüche der Mitarbeiter an eine zeitgemäße Büroinfrastruktur bedienen und gleichzeitig die Gebäudenutzung optimieren können. Wie das funktioniert und was wir uns von dem Investment versprechen, erfahren Sie unter „Essensys: die Zukunft der flexiblen Arbeitsplatzlösungen“.

Wir dürfen gemeinsam auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurückblicken. Der Barius European Opportunities Fonds konnte ein Plus von 29,9% für seine Investoren erwirtschaften. Mehr zur Wertentwicklung im vierten Quartal 2021 und den Tätigkeiten im Portfolio Management finden Sie wie gewohnt weiter unten. 
 
Auch in dieser Ausgabe lernen Sie wieder ein Teammitglied von Barius Capital Management kennen. In der Rubrik Hand aufs Herz erfahren Sie, welche Aktie ich als Erstes gekauft habe und wie hoch mein erster Stundenlohn war.
 
Auf die Plätze, voller Vorfreude, fertig, los – alles Gute zum neuen Jahr! Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre. Schreiben Sie mir gern Ihre Meinung und Anregungen, ich freue mich über Ihr Feedback
 
Ihr Martin Hofberger

Die Wertentwicklung 
Im vierten Quartal 2021 verzeichnete der Barius European Opportunities Fonds einen Wertzuwachs von +0,04%. Das starke Momentum... 

Das Portfolio
Wie schon die letzten Jahre zeigen wir im Sinne einer größtmöglichen Transparenz die vollständige Performance Attribution Bridge des Jahres 2021. Und wieder trägt der Erfolg viele Namen...

Spot On: Essensys
Es hatte sich schon vor 2020 angedeutet und wurde von der Pandemie massiv befeuert: ein Umdenken in der Organisation von Arbeitsplatzlösungen und die gesteigerte gesellschaftliche Akzeptanz von Homeoffice, Coworking und Flexible Workspaces.

Hand aufs Herz
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen unsere Mitarbeiter oder Geschäftspartner vor. Unsere Fragen beantwortet diesmal Martin Hofberger, geschäftsführender Gesellschafter bei Barius Capital Management.
Wertentwicklung des Barius European Opportunities Fonds
Betrachtungszeitraum: 03.09.2018 bis 31.12.2021. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Im vierten Quartal 2021 verzeichnete der Barius European Opportunities Fonds einen Wertzuwachs von +0,04%. Das starke Momentum der ersten Jahreshälfte hatte bereits im September spürbar nachgelassen und unser Portfolio entwickelte sich in den Folgemonaten vorwiegend seitwärts. 

Die Schwankungsbreite des Portfolios bzw. die Korrelation zum Gesamtmarkt war gering und die Dynamik verschiedener Einzelwerte bestimmte die Performance über das Quartal. Dieses unabhängigere Portfolio-Verhalten ist von uns sehr gewünscht und bietet in einem unwägbaren Marktumfeld erhöhte Stabilität. Generell ist es unsere Zielsetzung, All-Wetter-Unternehmen ins Portfolio zu legen, die möglichst nicht von bestimmten makroökonomischen Faktoren abhängig sind und sich auch resistent gegen Inflationsszenarien zeigen. Idealtypisch spielen diese Unternehmen ihre Wettbewerbsvorteile in Wachstumsnischen aus und die Wertentwickelung spiegelt langfristig den operativen Fortschritt wider.

Angesichts der veränderten Marktdynamik hatten wir im Oktober (+0,8%) begonnen, das Portfolio zu überdenken und etwas defensiver auszurichten. Die Umstellung kam uns bei den aufkommenden Unsicherheiten durch die Omikron-Variante im November (-1,9%) zugute. Die letzten Tage des Monats Dezember (+1,2%) waren diesmal bemerkenswert von Window Dressing-Aktivitäten anderer Martkteilnehmer geprägt, durch die bereits stark gelaufene Titel nochmals kurzfristig zulegten.

Das Kalenderjahr 2021 schloss der Barius European Opportunities Fonds mit einer erfreulichen Gesamtportfolioentwicklung von +29,9% ab und lag damit sowohl über dem MSCI Europe Small Cap (+23,8%) als auch dem MSCI Europe Micro Cap (+25.7%). Und das wiederholt mit einem deutlich niedrigeren Risiko, gemessen an einer unterdurchschnittlichen Volatilität im Vergleich zum Marktsegment der europäischen Small und Micro Caps. 
 
Betrachtungszeitraum: 03.09.2018 bis 31.12.2021. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Seit der Fondsauflage im September 2018 notierte die Rendite der R-Tranche bei +66,7% (+16,6% annualisiert) im Vergleich zu +39,5% (10,2% p.a.) respektive +54,2% (13,5% p.a.) für die MSCI Europe Small Cap und MSCI Europe Micro Cap Indizes. 
Factsheet - Dezember 2021
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Das Portfolio
Wie schon in den letzten Jahren zeigen wir Im Sinne einer größtmöglichen Transparenz die vollständige Performance Attribution Bridge des Jahres 2021. Und wieder trägt der Erfolg viele Namen:
Der Gewinner in 2021 ist … Water Intelligence! Nachdem der britische Wasserinfrastrukturdienstleister schon im Vorjahr den zweithöchsten Performancebeitrag mit einem Aktienkursplus von +85% generierte, konnte die Aktie das Momentum in 2021 hochhalten und weitere +124% zulegen. Seit unserem Einstieg hat sich die Position inzwischen fast vervierfacht
Auch die Aktie der EQS Group, des RegTech-Unternehmens für cloudbasierte Softwareprodukte im Bereich Compliance und Investor Relations, konnte sich mit +65% in 2021 annehmlich weiterentwickeln. 
Der deutsche Spezialklinikanbieter für mentale Krankheiten, Limes Schlosskliniken, folgt durch eine kleinere Gewichtung an dritter Stelle des Wertschöpfungsbeitrags mit einer Aktienkursperformance von +104% in 2021.

Die Bewertungsniveaus haben im letzten Jahr für einige Unternehmen deutlich zugenommen. Der Rückenwind durch die Flut der internationalen Geldpolitik hat viele Boote sehr schnell sehr hoch gehoben. Eine der größten Herausforderungen im aktuellen Marktumfeld bleibt die Plausibilisierung der Bewertungen mit den tatsächlich zugrundeliegenden mikroökonomischen Fakten und Aussichten der individuellen Unternehmen. Dabei auftretende Divergenzen waren der Hauptgrund, warum wir von einigen der besten Wachstumsunternehmen in unserem Zielmarkt in den letzten Jahren Abstand nehmen bzw. halten mussten. 

Dies gilt z.B. für die französische Esker, ein Qualitätsunternehmen, das viele unserer Investmentkriterien erfüllt und seit unserem Einstieg im April 2020 um +237% gestiegen ist. Damit wurde jedoch bereits sehr viel, aus unserer Sicht zu viel, der zukünftigen Entwicklung eingepreist. Nur durch sehr positive Überraschungen wären unsere Zielrenditen von diesem Bewertungslevel aus erreichbar, jedoch das Chance-Risiko-Verhältnis dabei unvorteilhaft. 

Darüber hinaus sahen wir uns durch das Aufflammen der Omikron-Variante und die dadurch möglicherweise entstehende Überlastung der Intensivstationen gezwungen, das Risiko bzw. Exposure in unseren beiden britischen Healthcare-Titeln Medica Group und Advanced Medical Solutions vorübergehend herunterzufahren. Beide Unternehmen wären von einer wahrscheinlichen Verschiebung einer Vielzahl geplanter operativer Eingriffe (sog. Elective Surgeries, die kurzfristig nicht zwingend notwendig sind) negativ betroffen. 

Unsere neuen Positionen in Essensys, Mercell oder Purplebricks konnten ihr Potenzial im Jahr 2021 noch nicht entfalten und führten aus unterschiedlichen Gründen zu negativen Performancebeiträgen. Naturgemäß erwarten wir in den drei Werten erhebliches Aufwertungspotenzial und stellen als Beispiel Essensys vor. 
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Spot on: Essensys – die Zukunft der flexiblen Arbeitsplatzlösungen
Es hatte sich schon vor 2020 angedeutet und wurde von der Pandemie massiv befeuert: ein Umdenken in der Organisation von Arbeitsplatzlösungen und die gesteigerte gesellschaftliche Akzeptanz von Homeoffice, Coworking und Flexible Workspaces. Die Eigentümer von Büroimmobilien in Großstädten stehen inmitten eines signifikanten Nachfrageumbruchs ihrer Mieter. Durch den verstärkten Einsatz von Homeoffice oder der Gig-Economy benötigen Unternehmen weniger permanente Bürofläche für ihre Mitarbeiter. Der tatsächliche Bedarf an Büroflächen sollte jedoch möglichst flexibel und anpassbar an die aktuelle Situation bleiben sowie eine entsprechende Arbeitsplatzfunktionalität und  atmosphäre bieten.

Die britische Essensys hat eine softwarebasierte Lösung entwickelt, die es Büroimmobilieneignern erleichtert, auf die geänderte Nachfragekomplexität einzugehen und gleichzeitig die Gebäudenutzung hochzuhalten. Die langjährig entwickelte Flex Services Platform von Essensys bietet dem Vermieter die automatisierte Verwaltung der gesamten Infrastruktur eines Gebäudes. Folgendes Anwendungsbeispiel illustriert den Ansatz: Kunde A und Kunde B wollen einen Konferenzraum mieten: Beide prüfen online die Verfügbarkeit und buchen den gleichen Raum mit digitalem Zugang. Kunde A optioniert für den Vormittag des Tages ohne Internetfunktionalität. Kunde B bucht hingegen den Nachmittag des Tages inklusive einer Videokonferenzschaltung mit schneller Internetverbindung. Beide Kunden erhalten am Ende des Tages eine automatisierte Rechnung über die modulartig abgerufenen Services der Plattform. 

Durch das Remote-Management kann der Vermieter die Kosten eines Technikers bzw. Managers vor Ort einsparen und wesentlich effizienter die CRM/ERP-Prozesse im Hintergrund abbilden. Zusätzlich erhält der Vermieter durch einen Digital Twin eine Real-Time-Übersicht der Nutzung sowie anschließend weitergehende Analysen zu Auslastung, Verbrauch und Up-Selling-Potenzial. Darüber hinaus können Vermieter durch reibungslose und maßgeschneiderte Lösungen im Markt wettbewerbsfähig bleiben bzw. sogar Marktanteile gewinnen. 

Laut Essensys gilt die Software bis dato als weltweit technologisch führend. Dies bestätigten nach unserer Recherche auch diverse Wettbewerber. Schätzungen des Managements zufolge verfügt Essensys über einen Marktanteil von ca. 12% in Großbritannien / Europa sowie 8% in Nordamerika. Die Marktdurchdringung von Flexible Workspaces ist insgesamt mit ca. 2,5% noch recht gering. Laut einer Marktstudie von Jones Lang LaSalle aus dem Jahr 2020 soll die globale Penetrationsrate auf ca. 30% im Jahr 2030 hochschnellen, was einer jährlichen Wachstumsrate von ca. 31% entspräche. Auch das Management-Team von Essensys ist von der Marktopportunität höchst überzeugt und hatte in Q3 2021 neues Eigenkapital eingesammelt, um in weiteres Wachstum zu investieren. CEO und Gründer Mark Furness hält noch immer 30% des Aktienkapitals und steht für eine hohe Übereinstimmung mit den Interessen der Investoren.

Als einer der ältesten Akteure in dieser Marktnische konnte Essensys seit der Gründung 2006 über 100 bestehende Kundenbeziehungen mit den weltweit führenden kommerziellen Immobilieneigentümern, z.B. Tishman Speyer, Cushman & Wakefield, JLL oder EQ Office, aufbauen. Die Marktstruktur ist dabei recht übersichtlich, denn allein in den USA verfügen die 300 größten Immobilienbesitzer über ca. 50% der gesamten Bürofläche des Landes. Wenn man als führender Softwareanbieter einmal in Betrieb ist, so sind die Wechselkosten für die Kunden enorm. Die beiden derzeit größten Kunden von Essensys, Industrious in den USA und Landmark in UK, haben kürzlich ihre Verträge zu höheren Preisen verlängert! Und das, nachdem Industrious in der Vergangenheit versucht hatte, eigene Lösungen zu entwickeln, aber daran scheiterte, diese auf alle verschiedenen Gebäudearten anzupassen. Als externes Pure Play genießt Essensys Skalenvorteile und fokussierte Agilität

Durch ihre Pole Position in dieser Marktnische kann sich Essensys nun auf die weitere Penetration bei ihren Kunden konzentrieren. Im Jahr 2018 bot Tishman Speyer eine Funktionalität für ein Gebäude über 33.172 Square Feet in einem Markt an. 2020 erhöhte Tishman Speyer das Angebot auf vier Funktionalitäten für 20 Gebäude mit insgesamt mehr als 700.000 Square Feet in neun Märkten. Aktuell betreibt Essensys ca. 2% des Gesamtbestands von Tishman Speyer, u.a. ein Gebäude des Rockefeller Centers in New York, und hat das Potenzial, auf ca. 20% zu erhöhen. 

Obwohl sich die langfristigen Markttrends hin zu flexiblen Arbeitsplatzlösungen verstärkt haben, hat die Pandemie bei den Mietern wirtschaftlich kurzfristig zu Umbrüchen geführt. Dies lastet derzeit auf der aktuellen Umsatzentwicklung. Wir erwarten jedoch eine baldige Normalisierung sowie Rückkehr zum langfristigen Wachstumstrend und sehen in Essensys einen der Gewinner dieses neuen Paradigmas, an dem wir unsere Investoren partizipieren lassen möchten.
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Hand aufs Herz
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen unsere Mitarbeiter oder Geschäftspartner vor. Unsere Fragen beantwortet diesmal Martin Hofberger, geschäftsführender Gesellschafter bei Barius Capital Management.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Nicht wirklich, aber wenn ich eins hätte, wäre das wohl „der Weg ist das Ziel“.

Was wollten Sie als Kind werden?

Ich wollte schon immer in die Wirtschaft, konnte mir aber damals noch kein passendes Berufsbild vorstellen. 

Wofür haben Sie Ihr erstes selbst verdientes Geld ausgegeben?

Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, denn ich war recht jung als ich in den Ferien in der Bäckerei meines Onkels gearbeitet hatte. Aber meinen Stundenlohn ich weiß noch: 6 Mark. 

Wie definieren Sie Erfolg?

Mit seinem Leben glücklich und zufrieden zu sein.

Was war die beste berufliche Entscheidung, die Sie je getroffen haben?

1996 in die T-Aktie zu investieren, denn damit begann meine Leidenschaft für Aktien. Fürs Investieren hatte ich schon immer ein Faible. In den späteren 90er hatte ich meine T-Aktien dann verkauft, da ich maßlos über den Kundenservice der Telekom verärgert war und ich zur Ansicht gekommen war, dass in dem Unternehmen einiges nicht richtig funktionierte. Wie konnte ich somit Aktionär bleiben?

Was können Sie besser als andere?

Es gibt immer jemanden, der in etwas besser ist als man selbst. Aber vielleicht kann ich als Generalist die notwendigen guten Eigenschaften für kluge Investmententscheidungen versammeln. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Spezielle Informationen suchen und verarbeiten. Und ich schätze es mit unserem Team darüber zu reflektieren, da es immer wieder zu neuen Erkenntnissen führt, die ich allein nicht erlangt hätte. 

Was machen Sie, wenn es im Job mal hektisch wird?

In der Regel das Tempo mitgehen. Ich komme aus der Welt des Sports, spielte in der Jugend in der höchsten Fußballiga und nahm später an diversen Radmarathons teil, wo ich mich immer wieder spontanen Dynamiken stellen musste. Wichtig ist dabei auch seinen inneren Kompass zu wahren und zu wissen, wann man loslassen muss. Denn es geht immer irgendwie weiter. 

Drei Dinge, ohne die Sie keinen Arbeitstag durchstehen? (…und jetzt bitte nicht Kaffee sagen)

E-Mail, Finanznachrichten und das Internet zum Recherchieren. Und italienischer Espresso aus der Siebträgermaschine. 

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht über Investmentstrategien nachdenken?

Rennrad- und Skifahren. Aber nur noch zum Spaß. Und mit der Familie auf die Berge wandern. Berge haben etwas Machtvolles und Beruhigendes, dort gibt es keine Fake News und nur wahre Leistung zählt.

Was macht Barius so besonders für Sie?

Die Unabhängigkeit und nach bestem Wissen und Gewissen das Richtige tun zu können.

Was inspiriert Sie?

Menschen, die aus traditionellen Mustern ausbrechen, ihren eigenen Weg gehen und dabei für eine neue Art und Weise stehen.
Martin Hofberger, geschäftsführender Partner, ist Experte für globale Kapitalmärkte und Unternehmensbeteiligungen mit mehr als 20 Jahren Investmenterfahrung. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er bei der global agierenden Venture Capital Firma Siemens Venture Capital und war anschließend bei der europäischen Private Equity Firma NIBC Capital Partners tätig. In diesen Positionen hat er 32 Direktbeteiligungen in junge Wachstumsunternehmen sowie etablierte mittelständische Unternehmen begleitet. Danach verwaltete er verschiedene Spezialmandate für private und institutionelle Anleger, insbesondere im Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Europa. Zusammen mit Götz Mäuser gründete er 2018 Barius Capital Management und initiierte im gleichen Jahr den Aktienfonds Barius European Opportunities. Martin Hofberger kommt aus Bayern, hat einen Abschluss als Master of Business Administration der London Business School und absolvierte einen Teil seines Studiums an der Wharton School. Zudem ist er ein CFA Charterholder.
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Anlagestrategie des Barius European Opportunities Fonds
Der Fonds verfolgt langfristige Beteiligungen an den Ertragskräften von vorwiegend kleiner börsennotierter Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von bis zu EUR 1 Mrd. und einem Firmensitz in Westeuropa. Kleine und mittlere Unternehmen genießen oftmals eine starke Wettbewerbsposition in ihren Nischen und können auf ein stabiles und nachhaltiges Wachstum zurückblicken. Der Fokus der Investmentstrategie liegt darin, sogenannte "Free Cash Flow Compounders" zu finden und sich in diesen Unternehmen langfristig zu engagieren. Die Wertpapierauswahl erfolgt durch einen fundamental geprägten Analyseprozess. Neben quantitativen Auswertungen liegt das Hauptaugenmerk auf qualitativen Analysen, in denen die Unternehmen auf die Nachhaltigkeit der Profitabilität, des Wachstumspotenzials, der Wettbewerbspositionierung und die Alleinstellungsmerkmale evaluiert werden.
Barius Capital Management
Wir sind ein spezialisierter Investmentberater für Kapitalmarktnischen mit Informationsineffizienzen. In unserer unabhängigen und inhabergeführten Gesellschaft steht der unkorrumpierte Investmentprozess im Mittelpunkt und Investmententscheidungen sind frei von jeglichen Vorgaben. Wir verfolgen eine proaktive Informationserhebung und -validierung durch eigenes Research. Daraus werden unsere Investmentideen selbständig generiert. Unser Investmentkompass beruht auf einer fundamentalen Orientierung mit einer Absolute Return Zielsetzung. Wir sehen uns als "Business Owners" und suchen Unternehmer in den Management Teams unserer Investments. 
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