Copy
© Andrew Grossman

Liebe Investoren und Freunde,


„Nicht schon wieder!“ ist mein erster Impuls, wenn wir „mal wieder“ die Bekanntgabe eines Übernahmeangebots für eines unserer Portfoliofirmen sehen. Natürlich ist es einerseits sehr schmeichelhaft, dass auch Private-Equity-Investoren das hohe Aufwertungspotenzial bemerken, das wir bereits in unseren Portfolio-Unternehmen erkannt haben und das vom Markt noch nicht angemessen reflektiert ist.

Andererseits sehen wir den kurzfristigen Gewinn durch den Prämienaufschlag mit gemischten Gefühlen, da wir die langfristige Upside zugunsten des Private-Equity-Sponsors verlieren. In den letzten zweieinhalb Jahren mussten wir tatsächlich sechs solcher Angebote beobachten, beispielsweise übernahm KKR die spanische Telepizza in 2019, Clayton Dubilier & Rice die britische Huntsworth in 2020 und kürzlich offerierte Cinven für die in Jersey ansässige Sanne Group. Das kann kein Zufall sein, sondern ist vielmehr eine hohe Übereinstimmung ähnlicher Investmentkriterien. 

Glücklicherweise gewinnt jedoch nicht immer das Private-Equity-Haus. Dies musste One Equity Partners dieses Jahr bei dem Übernahmeversuch der italienischen Techedge erfahren: Das Management hatte sich entschlossen, selbst mit einem Finanzpartner die Firma zu übernehmen. Somit bleibt es spannend, ob Cinven sich mit seinem fünften Angebot in Folge für unsere Portfoliofirma Sanne Group in den nächsten Wochen durchsetzen kann. Mehr dazu unter Spot on: Sanne Group.

Die Wertentwicklung des Barius European Opportunities Fonds verlief auch im zweiten Quartal recht erfreulich. Details zu den Treibern im Portfolio finden Sie dazu selbstverständlich untenstehend.

Auch in dieser Ausgabe stellen wir Ihnen wieder ein Teammitglied vor. In der Rubrik Hand aufs Herz erfahren Sie, was Thibault Mercier, Investment Manager bei Barius Capital, macht, wenn er nicht an Investments denkt und wofür er sein erstes selbstverdientes Geld ausgegeben hat.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre. Schreiben Sie mir gern Ihre Meinung und Anregungen, ich freue mich über Ihr Feedback



Ihr Martin Hofberger

Die Wertentwicklung 
Im zweiten Quartal 2021 verzeichnete der Barius European Opportunities Fonds für seine Investoren einen Wertzuwachs von +11,0%. Der Anteilspreisanstieg vollzog sich stets positiv... 

Das Portfolio
Infolge des zunehmenden Optimismus in den Unternehmen verzeichnete das zweite Quartal beachtliche Kapitalmarktaktivitäten. Auch einige unsere Portfoliofirmen beteiligten sich rege an Übernahmeaktivitäten und Kapitalerhöhungen.

Spot On: Sanne Group
Wie schon eingangs erwähnt, konnten wir in den letzten zweieinhalb Jahren sechs Übernahmeangebote für unsere Portfoliofirmen von unterschiedlichen Beteiligungsgesellschaften beobachten. Was aber macht es für Private-Equity-Gesellschaften so interessant, sich an börsennotierten Unternehmen zu engagieren?

Hand aufs Herz
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen unsere Mitarbeiter oder Geschäftspartner vor. Unsere Fragen beantwortet diesmal Thibault Mercier, seit 2019 Investment Manager bei Barius Capital Management.
 
Wertentwicklung des Barius European Opportunities Fonds
Betrachtungszeitraum: 03.09.2018 bis 30.06.2021. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Im zweiten Quartal 2021 verzeichnete der Barius European Opportunities Fonds für seine Investoren einen Wertzuwachs von +11,0%. Der Anteilspreisanstieg vollzog sich stets positiv über die Monate April (+6,1%), Mai (+1,1%) und Juni (+3,6%) und wurde erneut durch eine erfreuliche Berichterstattung und zunehmende Übernahmeaktivitäten unserer Portfoliofirmen getrieben. Die volkswirtschaftliche Erholung setzte sich fort und gegenüber der schwachen Vorjahresperiode konnten viele Unternehmen relativ starke Verbesserungen vermelden. Dieser Basiseffekt wird insbesondere für die anstehende Berichtssaison des zweiten Quartals in den nächsten Wochen verstärkt zum Ausdruck kommen und sollte für eine positive Grundstimmung in der Nachrichtenlage sorgen.
Seit der Fondsauflage im September 2018 notierte die Rendite bei +58,1% (+17,0% annualisiert) im Vergleich zu +30,1% (9,4% p.a.) respektive +50,0% (14,9% p.a.) für die MSCI Europe Small Cap und MSCI Europe Micro Cap Indizes. 
 
Factsheet - Juni 2021
Zum Seitenanfang
Das Portfolio
Infolge des zunehmenden Optimismus in den Unternehmen verzeichnete das zweite Quartal beachtliche Kapitalmarktaktivitäten. Auch einige unserer Portfoliofirmen beteiligten sich rege an Übernahmeaktivitäten und Kapitalerhöhungen.

Im Juni gab die EQS Group, die sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Cloud-basierten Software-Modulen für Corporate Compliance und Investor Relations-Einheiten spezialisiert hat, die Übernahme des deutschen Hinweisgebersystemspezialisten Business Keepers bekannt. Dies ist der dritte Erwerb eines Mitbewerbers (nach der schweizerischen Integrity Line und der dänischen Got Ethics) im neuen Marktsegment der sog. softwarebasierten Whistleblower-Systeme. Diese Marktnische wächst aktuell sprunghaft durch das anstehende Regulierungsfristende. Bis zum 17. Dezember 2021 verpflichtet die EU-Richtline europäische Unternehmen ab 50 Mitarbeitern zur Einrichtung interner Meldekanäle. 
Durch die Übernahmen verfügt die EQS Group über den mit Abstand größten Marktanteil softwarebasierter Hinweisgebersysteme im deutschsprachigen Raum bei einer Marktgröße von ca. 17.000 betroffenen Unternehmen. Strategisch verschafft sich die Firma damit einen signifikanten Zugang zu den Compliance-Einheiten in den Unternehmen und etabliert eine Plattform für den Roll-out potentiell weiterer Software-Module künftiger neuer Compliance-Applikationen, wie z.B. den bereits intern entwickelten Policy Manager. 
Bemerkenswert war zudem die für die Akquisition von Business Keepers notwendige Kapitalerhöhung. Der Ausgabepreis der neuen Aktien lag zum Zeitpunkt der Bekanntgabe ca. 25% über dem Handelskurs! Zudem garantierten Managementmitglieder um den Gründer Achim Weik sowie der Großaktionär, die Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, die Kapitalerhöhung zum höheren Kurs. Damit unterstrichen die Insider ihren positiven Ausblick für das Unternehmen.

Auch die britische Craneware, einer der führenden Anbieter von Software-Lösungen für die Administration in Krankenhäusern, nutzte eine Kapitalerhöhung für den Erwerb der amerikanischen Sentry Data Systems, dem Marktführer im Bereich von Software-as-a-Service-Lösungen für Krankenhäuser in der Medikamentenbeschaffung, -nutzung sowie der 340B-Compliance. Sentrys Produkte komplementieren ideal die SaaS-Lösung von Craneware im Pharmasegment und lassen auf enormes Synergiepotenzial hoffen. Durch die Akquisition erhöht sich die Kundenbasis um weitere 400 auf nunmehr über 2.000 Krankenhäuser und Craneware kann künftig beide Produktfamilien durch Cross-Selling bei ihren Kunden adressieren. Das Management bezifferte die Wertschöpfung als zweistellig prozentuale Erhöhung des Gewinns pro Aktie, und zwar noch vor Synergieeffekten! Der Kapitalmarkt gab sich jedoch zunächst noch zurückhaltend. Möglicherweise wegen der mangelnden Kommunikation rund um die Transaktion. Für uns hingegen war das, nach Rücksprache mit dem CEO, eine willkommene Gelegenheit, um unseren Anteil aufzustocken.

Vita 34 unterzeichnete Ende Mai die lange erwartete Zusammenschlussvereinbarung mit dem polnischen Mitbewerber PBKM. Vita 34 ist Experte für die Einlagerung von bei der Geburt gewonnenen Stammzellen aus der Nabelschnur und Betreiber der größten Zellbank im deutschsprachigen Raum. Aus dem Zusammenschluss entsteht nun die führende Nabelschnurblutbank in Europa. Allein das Kosteneinsparungspotenzial beträgt gemäß Management ca. 1/3 des EBITDA der kombinierten Gruppe. Als Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass der Mehrheitseigentümer AOC Health die bestehenden Aktionäre der Vita 34 durch das Verhältnis der Sachkapitaleinlage der PBKM aus unserer Sicht übervorteilt. Wir werden insbesondere eruieren müssen, ob nach dem Zusammenschluss weiterhin ein Interessenkonflikt zwischen dem Mehrheitseigentümer und den restlichen Vita 34-Aktionären besteht. 

Der norwegische Softwareanbieter Mercell, der elektronische Marktplätze für Ausschreibungsverfahren im öffentlichen Sektor betreibt, ist der jüngste Zugang in unserem Portfolio. Im letzten halben Jahr hatte Mercell drei transformative Akquisitionen durchgeführt, die nun im Mai mit dem Erwerb der finnischen Cloudia ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben. Damit zementierte das Unternehmen seine Vormachtstellung in Skandinavien mit Marktanteilen jenseits von 50% und erheblichen Wettbewerbsvorteilen in Form von Netzwerkeffekten sowie hohen Wechselkosten. Als nächstes Ziel wurde bereits Kontinentaleuropa ausgerufen und mit der ersten Übernahme in den Niederlanden der Markteintritt in die Wege geleitet. 
Wir verfolgen aufmerksam die weitere Entwicklung des Unternehmens, denn in den letzten drei Jahren konnte Mercell (größtenteils akquisitionsbedingt) den Umsatz versiebenfachen und zuletzt eine EBITDA-Marge von 27% erreichen. Auch hier ist die Zielsetzung des Managements klar: organische Verdopplung des Umsatzes sowie kontinuierliche Steigerung der EBITDA-Marge auf über 40% bis 2025! 
Zum Seitenanfang
Sanne Group: Was finden Private-Equity-Sponsoren an unseren Firmen interessant?
Wie schon eingangs erwähnt, konnten wir in den letzten zweieinhalb Jahren sechs Übernahmeangebote für unsere Portfoliofirmen von unterschiedlichen Beteiligungsgesellschaften beobachten. Was aber macht es für Private-Equity-Gesellschaften so interessant, sich bei börsennotierten Unternehmen zu engagieren? 
Die Antwort vorweg: eine Kombination aus Unternehmensmerkmalen wie überdurchschnittliches Umsatzwachstum, nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, hohen Cash Flows und einer Unterbewertung am Kapitalmarkt. Gerne illustrieren wir diese Charakteristika anhand unseres Portfoliounternehmens Sanne Group.

Die Sanne Group ist ein auf alternative Anlagen spezialisierter Fondsadministrator, vergleichbar einer deutschen KVG. Das Unternehmen operiert in dem strukturell wachsenden Markt der Alternative Assets, der sich bei Investoren auf der Suche nach Rendite laufenden Zuflusses neuer Gelder erfreut. Die zunehmende Regulierung sowie Internationalisierung des Geschäftsfeldes brachte zusätzlichen Nachfragerückenwind. Sanne konnte in den Jahren bis zur Coronakrise auf zweistellige organische Wachstumsraten zurückblicken. Die Wettbewerbslandschaft ist noch immer fragmentiert und mit einer gezielten Buy-and-Build-Strategie konnten in den letzten Jahren zusätzliche Marktanteile gewonnen werden. Durch die starke Finanzkraft akquirierte Sanne allein in 2020 fünf kleinere Mitbewerber zu attraktiven Bewertungen. Ferner genießt das Unternehmen durch ca. 7 bis 12 Jahre laufende Kundenverträge resiliente, hohe wiederkehrende Umsätze bei EBITDA-Margen von knapp unter 30%. Die Wechselhürden von einem Fondsadministrator zu einem Wettbewerber sind enorm hoch und in der Konsequenz resultiert eine langfristige Kundenbindung. Das Geschäftsmodell benötigt nur einen relativ geringen Kapitaleinsatz und die Cash Conversion liegt durchschnittlich über 90%. Die intern erzeugten Cash Flows konnten folglich in weiteres organisches sowie akquisitorisches Wachstum reinvestiert werden. 

Natürlich ist eine derart stabile und hohe interne Cash Generation prädestiniert für ein Private Equity Haus, das gern erheblich Fremdkapital zu derzeit günstigen Konditionen als Leverage auf das selbst zur Verfügung gestellte Eigenkapital einsetzt. Dadurch entstehen wesentlich höhere Eigenkapitalrenditen als den klassischen Aktionären ohne Hebel zukommen würden. Das lässt Raum für Übernahmeprämien. Zudem bietet ein fragmentierter und regulierter Wachstumsmarkt Ineffizienzen sowie strategische Optionen, die ein Private Equity Investor mit tieferen Taschen und Kernkompetenzen in Akquisitionen gezielter fernab der Öffentlichkeit des Kapitalmarktes nutzen kann. 

Fondsadministratoren sind schon länger im Fadenkreuz diverser Private Equity Shops. So wurde Universal Investment von Montagu akquiriert, Alter Domus von Permira oder TMF von CVC Capital Partners. Sanne verblieb als eines der wenigen international operierenden Unternehmen in Streubesitz. Da die Pandemie das gewohnte organische Umsatzwachstum durch geringere neue Fondsauflagen vorübergehend abgeschwächt hatte und das Geschäftsmodell ebenso nicht in die begehrte Kapitalmarktkategorie der zyklischen Aufholjäger fällt, verlief der Aktienkurs zuletzt entgegen dem allgemeinen Markttrend eher seitwärts. Auch wir konnten nicht widerstehen, im März unsere Position zu GBP 5.70 nochmals aufzustocken. Und natürlich war die stagnierende Bewertung eine willkommene Gelegenheit für einen Übernahmeversuch.

Jedoch musste Cinven drei Mal das Preisangebot für Sanne erhöhen, ehe der Aufsichtsrat es für notwendig erachtete, den Kapitalmarkt über das Kaufinteresse zu informieren. Erst eine weitere Aufstockung von GBP 8.40 auf GBP 8.75 pro Aktie (+45% zum Handelskurs vor der ersten Bekanntgabe) überzeugte das Unternehmen, seine Bücher für eine Due Diligence zu öffnen. Nun hat Cinven vorläufig bis zum 9. Juli Zeit, ein verbindliches Angebot an die Aktionäre abzugeben. 
Sind sich die handelnden Protagonisten schon einig oder tritt noch ein weiterer Interessent dem Rennen bei? Wir werden es sehr bald sehen…
Zum Seitenanfang
Hand aufs Herz
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen unsere Mitarbeiter oder Geschäftspartner vor. Unsere Fragen beantwortet diesmal Thibault Mercier, seit 2019 Investment Manager bei Barius Capital Management.

Sie sind in Frankreich geboren und aufgewachsen. Was hat Sie nach Deutschland gebracht?

Nach meinem Studium wurde mir ein Job in Deutschland angeboten. Da ich zu der Zeit eher unzufrieden war mit dem sozialen und wirtschaftlichen Weg, den Frankreich eingeschlagen hatte, war es für mich der perfekte Zeitpunkt herzukommen. Der deutschen Art und Weise, die Dinge strukturiert und effizient anzugehen, fühlte ich mich schon immer verbunden. 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Wahlheimat am meisten? 

Die deutsche Diskussionskultur und die Suche nach gemeinsamen Lösungen. Auch das Streben nach Qualität und Exzellenz hatte mich schon immer fasziniert. 

Und – ganz ehrlich – was finden Sie hier nicht so toll? 

Viele Leute scheuen das Risiko. Sie verharren lieber bei dem, was in der Vergangenheit gut funktioniert hat, anstatt sich mehr dem Neuem zu öffnen. Dies spiegelt sich leider auch teilweise in der Aktienkultur der Deutschen wider.

Haben Sie ein Lebensmotto? 

Sich stets weiterzubilden und glücklich zu sein, würde wohl meine Denkweise am besten beschreiben.  

Was wollten Sie als Kind werden? 

Schweizer Bankier. Als Kind war dies der einzige Beruf im Finanzbereich, den ich kannte. Mir imponierten vor allem der schweizerischen Qualitätsanspruch sowie die Diskretion der Schweizer ihren Kunden gegenüber. 

Wofür haben Sie Ihr erstes selbst verdientes Geld ausgegeben? 

Mein erstes Geld habe ich tatsächlich in Aktien investiert. Um Zinseszinseffekte zu erlangen, ist es besser, früh zu starten. Die ersten Aktien, die ich gekauft habe, waren Veolia und EDF. Leider lief es nicht so gut, wie erhofft. Aber das war eine hilfreiche Lektion für mich: In Firmen zu investieren, die von der Regierung stark kontrolliert werden - entweder direkt oder durch das Gesetz - ist oft keine besonders gute Idee. 

Was machen Sie, wenn es im Job mal hektisch wird?

Ich bin gar nicht gut in Multi-Tasking. Wenn es mal hektisch wird, versuche ich eher die Situation zu entschleunigen. Ein langfristiges Investment sollte niemals unter Stress und Druck, sondern gut überlegt durchgeführt werden.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht über Investments nachdenken?

Ich liebe zu lernen. Mein Kopf braucht immer Beschäftigung. Ich verbringe viel Zeit mit Lesen und Podcasts, am liebsten über Wirtschaft und Geschichte. Vom Herz her bin ich Humanist und glaube an das unendliche Potenzial der Menschheit. Als Franzose kommt natürlich das Thema Ernährung und gutes Essen häufig vor. Und für meinen sportlichen Ausgleich spiele ich Badminton in der A-Liga Bayern. 

Wie kamen Sie zu Barius und was gefällt Ihnen hier am meisten? 

Ich denke die Chemie mit Martin und JP hat sofort vom ersten Treffen an gestimmt, nicht nur von der Persönlichkeit sondern auch wie wir das Investieren verstehen. Und daran hat sich in den letzten zwei Jahren auch nichts geändert. 

Wie würden Ihre Teammitglieder Sie beschreiben?

Ich verrate Ihnen, was meine Kollegen über mich geschrieben haben: „Thibault ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der es nie versäumt zu kommentieren, was in einem Unternehmen nicht richtig rund läuft." und „Wenn er nur Kaffee und Bier trinken würde, dann wäre er der beste Kollege aller Zeiten. Aber wir haben noch Hoffnung.“ 
Thibault Mercier, Investment Manager bei Barius Capital Management, verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung mit Equity Investments in Europa. Thibault war bei renommierten Unternehmen tätig, wie beispielsweise beim Private Equity Fund Ardian (zuvor AXA Private Equity). Danach war er als Analyst für das Forum Family Office tätig, das auf europäische Small & Mid Caps spezialisiert ist und einen Value Investing Ansatz verfolgt. Zudem gründete er THIME Management, ein Beratungsunternehmen im Bereich Finanzstrategie und Kapitalanlage, das nicht nur private und institutionelle Investoren bei Veranlagungen berät, sondern auch Start-up-Unternehmer unterstützt, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen. Thibault wuchs in Frankreich auf. Er hat Abschlüsse als Master in Engineering sowie als Advanced Master mit „summa cum laude“ in Finanzwesen der ESSEC in Paris.
Zum Seitenanfang
Anlagestrategie des Barius European Opportunities Fonds
Der Fonds verfolgt langfristige Beteiligungen an den Ertragskräften von vorwiegend kleiner börsennotierter Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung bis zu EUR 1 Mrd. und einem Firmensitz in Westeuropa. Kleine und mittlere Unternehmen genießen oftmals eine starke Wettbewerbsposition in ihren Nischen und können auf ein stabiles und nachhaltiges Wachstum zurückblicken. Der Fokus der Investmentstrategie liegt darin, sogenannte "Free Cash Flow Compounders" zu finden und sich in diesen Unternehmen langfristig zu engagieren. Die Wertpapierauswahl erfolgt durch einen fundamental geprägten Analyseprozess. Neben quantitativen Auswertungen liegt das Hauptaugenmerk auf qualitativen Analysen, in denen die Unternehmen auf die Nachhaltigkeit der Profitabilität, des Wachstumspotenzials, der Wettbewerbspositionierung und die Alleinstellungsmerkmale evaluiert werden.
Barius Capital Management
Wir sind ein spezialisierter Investmentberater für Kapitalmarktnischen mit Informationsineffizienzen. In unserer unabhängigen und inhabergeführten Gesellschaft steht der unkorrumpierte Investmentprozess im Mittelpunkt und Investmententscheidungen sind frei von jeglichen Vorgaben. Wir verfolgen eine proaktive Informationserhebung und -validierung durch eigenes Research. Daraus werden unsere Investmentideen selbständig generiert. Unser Investmentkompass beruht auf einer fundamentalen Orientierung mit einer Absolute Return Zielsetzung. Wir sehen uns als "Business Owners" und suchen Unternehmer in den Management Teams unserer Investments. 
Homepage
Email
LinkedIn
Copyright © 2021 Barius Capital Management 


Sie möchten den Empfang der E-Mails ändern?
Sie können Ihre Einstellungen aktualisieren oder sich vom Newsletter abmelden

Email Marketing Powered by Mailchimp