Copy
Denkbrocken Newsletter, Ausgabe 34
Weiterleitung? Hier für den Newsletter anmelden!
Falsch angezeigt? E-Mail im Browser ansehen!

Grüezi!
Es dauert ca. 80 Minuten, diesen Newsletter aufzusetzen. Das ist die Zeit, die ich brauche, um den Text in Form zu bringen, das Layout anzupassen, die Bilder zu bearbeiten und die Links einzupflegen.

Würde ich die Programme besser beherrschen, die Aufgaben teilweise automatisieren und mich auf ein unbewegliches Design festlegen, könnte ich locker 20 Minuten einsparen. Allenfalls würde ich es sogar schaffen, den Newsletter in 40 Minuten fertigzustellen.
Die Frage ist bloß, ob sich eine Optimierung überhaupt lohnt. Denn das Formale beansprucht nur einen Bruchteil des gesamten Zeitaufwandes. Die meiste Zeit benötige ich dafür, mich aufzuraffen, an den Tisch zu setzen, ein Thema zu fixieren, einen Narrativ zu konstruieren, einen Grundton zu finden und - schließlich – den Text zu schreiben.

Für diesen kreativen Teil gibt es keine Abkürzung. Oder zumindest weiss ich von keiner. (Falls Du eine kennst – her damit!)
Bis bald,
Fabio

PS: Hier geht's zur Juni-Ausgabe des Newsletters.
PPS: Ich würde gerne die öde Bezeichnung «Newsletter» loswerden. Von einem Leser wurde einst «Monatsfelsen» vorgeschlagen. Hast Du eine weitere Idee?
JULI-DENKBROCKEN

Mir scheint, als wäre der gesamte Schreib-Monat Juli etwas «Ich»-lastig geworden. Bitte entschuldige dieses 'unanständige' Pronomen, das Dir immer wieder begegnete bzw. begegnen wird. Hoffentlich findest Du zwischen den «Ich»'s dennoch etwas, das hängenbleibt :) Hier sind die Titel aller Beiträge des Monats in chronologischer Reihenfolge. Auf ein anregendes Wühlen!
Falls Du den täglichen Denkbrocken nach der Veröffentlichung als E-Mail erhalten möchtest, kannst Du Dich über diesen Button eintragen:
 
JEDEN ARTIKEL PER E-MAIL ERHALTEN!
MONATSTHEMA
Nicht nur der kreative Prozess, welchen ich in der Einleitung erwähnte, funktioniert oft unsystematisch. Auch Entscheidungen – von welchen ich glaubte, sie zumindest im Ansatz unter Kontrolle zu haben – passieren irrational oder werden von trivialen Dingen beeinflusst. Erkenntnisse aus der Verhaltenspsychologie der letzten Jahrzehnten sind radikale Augenöffner. Unten findest du in Form von vier großartigen Büchern vier unterschiedliche Zugänge zum Thema. (Bitte nicht schlecht fühlen, falls Du dich wiedererkennen solltest. Ging mir genauso.)

Der faszinierende Zugang:
Daniel Gilbert – Stumbling on Happiness


Der wissenschaftliche Zugang:
Daniel Kahneman – Thinking, Fast and Slow
Der pragmatische Zugang:
Annie Duke – Thinking in Bets
DIE COMMUNITYGESCHICHTE WIRD (VORÜBERGEHEND?) AUF EIS GELEGT!
Vor ungefähr einem halben Jahr hatte ich den Wunsch, eine Geschichte zu schreiben. Aber nicht irgendeine, sondern eine gemeinsame. Mit Dir und allen Leser*innen zusammen. Fortlaufend, im monatlichen Rhythmus des Newsletters.

Leider hat die Communitygeschichte in den fünf Abschnitten nie wirklich Fahrt aufgenommen. Die Handlung blieb an Ort und Stelle, der Schreibprozess zog sich in die Länge und die Beteiligung nahm laufend ab. Deshalb habe ich entschieden, das Projekt für den Augenblick zu schließen.
 
Das mag frustrierend sein. Besonders für jene, die jeden Monat aktiv mitgedacht und -geschrieben haben. Ich entschuldige mich für den inadäquaten Rahmen und die ungenügende Kommunikation. Danke für alle wunderbaren Beiträge und danke für die ehrlichen Feedbacks. Ich nehme sie mir zu Herzen, mache mich nochmals über die Bücher und melde mich – vielleicht? – bald mit etwas Neuem (bzw. Überarbeitetem).
KONTEMPLATION

«'Oh, well nobody knows anything about physics, so I guess we can’t talk about it.'
'On the contrary,' I answered. 'It’s because somebody knows something about it that we can’t talk about physics. It’s the things that nobody knows anything about that we can discuss. We can talk about the weather; we can talk about social problems. [...] It’s the problems that nobody knows anything about that we can all talk about.'» –  Dialog aus Richard Feynmans Surely You're Joking Mr Feynman (1985)


Falls Du so weit gelesen hast, dann teile doch einen Denkbrocken, der Dich zum Studieren angeregt hat, mit einem Freund oder einer Freundin. Oder teil ihn mit mir und sag mir wieso. Vielen Dank dafür.
Teilen Teilen
Twittern Twittern
Weiterleiten Weiterleiten
denkbrocken.com - Ein Blog von Fabio Valsangiacomo

Möchtest Du diese Mails nicht mehr erhalten?
Hier kannst Du Dich von der Liste abmelden.

Email Marketing Powered by Mailchimp