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Schweizerinnen nach hartem Fight auf undankbaren vierten Rang
Die Schweizerinnen verlieren das Bronze-Spiel und beenden das Curling-Turnier auf dem undankbaren vierten Rang. «Es tut mir leid für das Team. Es ist der blödeste Rang», bringt es der Disziplinen-Chef Pascal Hess auf den Punkt. Die Enttäuschung ist am Ende eines intensiven Spieltags gross: Am Morgen lieferte sich das Schweizer Team um Skip Elena Stern einen hochklassigen Halbfinal gegen die Europameisterinnen aus Russland, der 7:8 im Zusatzend zu Ende ging. Am Nachmittag folgte bereits das Bronze-Spiel: «Nach einer solch knappen Niederlage ist es schwierig, nach nur vier Stunden wieder top motiviert und mit viel positiver Energie ins Spiel zu steigen», erklärt Pascal Hess. Doch auch wenn es ein schwieriges Spiel war und am Ende verloren ging, eines haben die Schweizerinnen auch im Bronze-Spiel unter Beweis gestellt - ihr grosses Kämpferherz. «Nie aufzugeben und immer weiterzukämpfen ist eine grosse Stärke des Teams, die sie in diesem Turnier immer wieder gezeigt haben. Dies ist im Curling eine wichtige Tugend», so Pascal Hess. Eine wichtige Curling-Tugend und eine Charaktereigenschaft, welche das Publikum ein ums andere Mal begeistert hat.
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Skicrosser überzeugen
In der heutigen Qualifikation haben die Schweizer Skicrosser überzeugt: Als bester Schweizer beendete Noah Käch die Qualifikation auf Rang 3. Seine Teamkollegen Timothée Henzi auf Rang 6, Enrico Fromm (9) und Loris Studer (14) sowie bei den Frauen Zoé Cheli auf Rang 4 komplettierten das gute Teamergebnis. «Ich bin sehr zufrieden mit der Qualifikation», bilanziert Disziplinen-Chef Manuel Eicher. Nach dieser starken Teamleistung in der Qualifikation ist für den Thuner eine Medaille das Ziel.  Bereits Erfahrung mit Medaillen an Universiaden hat Timothée Henzi. In Granada 2015 holte der Student der HES SO Wallis Silber. Dieses Mal wird insbesondere der attraktiv gebaute Startabschnitt entscheidend sein, wie Manuel Eicher erklärt. «Es hat danach einige Steilwandkurven, in denen man eigentlich nicht überholen kann.» 

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Programm vom 7. Februar
Langlauf. Massenstart. 15 km. Frauen. 08.30 Uhr: Jogscha Abderhalden.
Ski Alpin. Männer. Slalom. 05.00 Uhr: Martin Stricker. Nicola Niemeyer. Yannik Dobler. Gian-Andrea Hehli. Gian Zelger. Axel Béguelin.
Skicross. Finals. 09.00 Uhr: Enrico Fromm, Timothée Henzi, Noah Käch, Loris Studer, Zoé Cheli. TV-Hinweis: Eurosport überträgt die Wettkämpfe. Hier geht's zum Programm.
Langlauf-Staffel holt Diplom
Bei besten Bedingungen hat heute der letzte Team-Event der Langläufer stattgefunden. In der Staffel der Männer über vier Mal 7,5 km sind die vier Schweizer Arnaud Du Pasquier, Reto Hammer, Philippe Nicollier und Simon Hammer als 10. gesetzt mit dem Ziel, ein Diplom zu gewinnen, gestartet. Arnaud Du Pasquier, als letzter des Teams erst Stunden zuvor angereist, startete als erster Schweizer in der klassischen Technik und vermochte den Rang zu halten. Eine sehr starke Leistung zeigte Reto Hammer, der zwei Plätze gut machte und gar die siebtschnellste Rundenzeit lief. Philippe Nicollier versuchte die gute Ausgangslage zu nutzen und konnte in seiner ersten Runde den Rückstand auf die vor den Schweizern klassierten Deutschen deutlich verringern. Einholen liessen sich diese leider nicht, die Schweizer vermochten aber den achten Rang auch mit Schlussläufer Simon Hammer zu halten. Die starke Teamleistung wurde mit einem Diplom belohnt.
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Resultate vom 6. Februar
Curling. Frauen. Halbfinal: Schweiz (Elena Stern, Briar Hürlimann, Céline Koller, Anna Stern) – Russland 7:8 - Bronze-Spiel: Schweden - Schweiz 6:3. - Langlauf.
Staffel. Männer 4 x 7,5 km. 1. Russland 1:12:49,3. 8. Schweiz (Arnaud du Pasquier, Philippe Nicollier, Simon Hammer, Reto Hammer) 1:18:55,5.
Nina Bertsch holt ein Diplom
Nach zwei 10. Plätzen im Super-G und im Riesenslalom hat es im heutigen Slalom geklappt: Nina Bertsch wird 8. und holt sich nach dem Diplom im Team Event nun auch ein Diplom in einer Einzeldisziplin. «Das ist wunderbar. Im Slalom hätte ich am wenigsten damit gerechnet», freut sich die Davoserin. Nach dem 1. Durchgang lag die Physiotherapie-Studentin noch auf Rang 12: «Ich wollte unbedingt den Sprung nach vorne schaffen, also habe ich im zweiten Lauf angegriffen.» Doch nicht ohne im richtigen Moment zu dosieren: «Mein Coach hat mich informiert, dass es im Schlussabschnitt noch einmal stark dreht und viele dort Fehler gemacht haben. Also habe ich dort etwas rausgenommen und bin sauber gefahren.» Wie richtig diese Strategie war, zeigt ein Blick auf die Laufzeit. Nina Bertsch wurde im 2. Lauf mit der fünftbesten Zeit gestoppt. Der Abschluss einer «coolen Woche» wie Nina Bertsch ihre Universiade-Erfahrung zusammenfasst.
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Ski Alpin. Slalom. Frauen. 1. Maria Shkanova (WRus) 1:32,57. 8. Nina Bertsch (Sz) 1:33,96. 31. Katrin Mathis (Sz) 1:43,51. 33. Juliette Bernard (Sz) 1:46,95. - Skicross. Qualifikation. Frauen. 1. Mayya Averyanova (Rus) 58,76. 4. Zoé Cheli (Sz) 59,97. - Männer. 1. Kirill Merenkov (Rus) 55,12. 3. Noah Käch (Sz) 55,54. 6. Timothée Henzi (Sz) 56,08. 9. Enrico Fromm 56,30. 14. Loris Studer 58,13. Alle Resultate
Mein Bild des Tages
Früher sicherte die Adlerjagd den nomadischen Völkern in Kasachstan das Überleben. Hier ist der Adler das Maskottchen und «Spread your wings» ist der Slogan der Universiade Almaty 2017 und soll uns alle beflügeln. Der imposante Greifvogel steht für Kraft und Energie, beides benötigt unser erfolgreiches Team bis zu den letzten Wettkämpfen. Mit kräftigem Flügelschlag und mit starken Krallen sollen unsere Athletinnen und Athleten nach den letzten Medaillen greifen. Nur die Mütze solltet ihr nicht zu tief ins Gesicht ziehen.
 
Fredi Schneider, Head of Delegation
Redaktionsleitung: Regula Schweizer Bilder: mariaschmid.ch Design: feinform.ch
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